08.06.2021 - 16:35 Uhr
AmbergOberpfalz

Coworking: Arbeitsmodell auch für den ländlichen Raum

An einem digitalen Arbeitstreffen des Amtes für Ländliche Entwicklung (ALE) haben auch Mitarbeiter der AOVE, die sich mit der integrierten ländlichen Entwicklung befassen, teilgenommen. Dabei ging es auch um neue Arbeitsformen.

Jasmin Grah und Sabine Weizenegger (von links) nutzen den seven-work-space in Immenstadt. Dabei geht es darum, den Platz, „Space“ genannt, mit Gleichgesinnten zu teilen.
von Externer BeitragProfil

Das Amt für Ländliche Entwicklung (ALE) Oberpfalz hat ein digitales Arbeitstreffen für die Umsetzungsbegleiter der Integrierten Ländlichen Entwicklungen (ILE) in der Oberpfalz organisiert. Daran nahmen auch Vertreter ILE AOVE teil, wie aus einer Pressemitteilung hervorgeht. Umsetzungsbegleiterin Tanja Weinberger (ILE Schwarzach-Regen) stellte ihre Region und Projekte vor, unter anderem das Smarte Gesundheitsnetzwerk Schwarzach-Regen.

Sabine Weizenegger, Beraterin für Regionalentwicklung und Beteiligung, sprach über Coworking auf dem Land. Als aktive Nutzerin des seven-work-space in Immenstadt im Allgäu informierte sie praxisnah über verschiedene Modelle des Coworkings. Bei Coworking arbeiten Freiberufler, Kleinunternehmer oder Start-Ups in meist größeren, offenen Räumen, können unabhängig reagieren oder gemeinsame Projekte. Arbeitsplätze und Infrastruktur wie Drucker, Scanner, Besprechungsräume stehen in den Coworking-Spaces zeitlich befristet zur Verfügung. Vorteile dieses Formats seien eine gemeinsamen Nutzung von Ressourcen und positive Einflüsse des breiten Netzwerks. Die Frage, ob ein Workspace auch in kleinen Orten im ländlichen Raum funktionieren könne, bejahte sie.

Sachgebietsleiter Michael Neft und Daniela Wehner (Integrierte Ländliche Entwicklung und Gemeindeentwicklung des ALE Oberpfalz) informierten die Vertreter der 14 Oberpfälzer ILE-Zusammenschlüsse über Fördermöglichkeiten sowie Initiativen aus dem Bereich der Ländlichen Entwicklung. Wie es in der Pressemitteilung weiter heißt, verwiesen sie auf die FAQ-Sammlung zum Regionalbudget auf der Homepage des bayerischen Staatsministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten. Diese sei ein Vorschlag des vergangenen Arbeitstreffens gewesen.

 

 

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