Der Zufall beendet das Leben von Klaus-Peter Beer – und zwei Männer, die ihn im September 1995 töten, weil er aufgrund seiner Homosexualität nicht in deren Weltbild passte, wie es im späteren Urteil heißen wird. Der Zufall aber ist es, der diese drei Personen am 6. September 1995 in einer Amberger Musikkneipe zusammenführt. Bis dahin kennen sie sich nicht, sind sich noch nie zuvor begegnet. Klaus-Peter Beer ist gerade auf Heimatbesuch. Der gebürtige Amberger lebt schon seit seinem 26. Lebensjahr nicht mehr hier. Die bedrückende Enge der Kleinstadt treibt ihn früh weit weg, in die weltoffenere Metropole Frankfurt am Main. Doch wegen seiner Familie kehrt Klaus-Peter Beer immer wieder zurück, so auch im September 1995.
Am 11. September wird eine zunächst unbekannte männliche Leiche aus der Vils geborgen. Schnell wird klar, dass der Mann gewaltsam zu Tode gekommen ist. Von seiner Identifizierung als der 49-jährige Klaus-Peter Beer bis hin zu dem zweiten Urteil gegen die beiden Täter vergehen zweieinhalb Jahre – und damit endet der Fall noch lange nicht. In der ersten Folge der neuen Crime-Daheim-Miniserie beschäftigt sich das Gerichtsteam mit dem Leben, dem Tod und der juristischen Aufarbeitung des Falls. In zwei weiteren Folgen wird die extreme Rechte in der Oberpfalz in den 90er-Jahren bis heute beleuchtet, welche Rolle die Täter darin innehatten und wieso der Weg zum Gedenken an Klaus-Peter Beer gerade in seiner Heimatstadt ein langer und steiniger war.
Ab 18. September auf allen Playern verfügbar
Teil 1 der neuen Podcast-Serie zum Fall Klaus-Peter Beer ist ab dem 18. September auf allen bekannten Podcast-Playern und auf der Webseite von Onetz zu hören. Viele weitere spannende Aspekte rund um die Arbeit des Gerichtsteams gibt es außerdem in den sozialen Medien, zum Beispiel auf Instagram unter crimedaheim_podcast.














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