Update 17.02.2020 - 13:54 Uhr
AmbergOberpfalz

Drei gegen Cerny: Amberger Zeitung lädt zu Podiumsdiskussion der Oberbürgermeister-Kandidaten

Wie ticken die Kandidaten für den Posten des Amberger Oberbürgermeisters? Die Amberger Zeitung und die Wirtschaftsjunioren lassen die Politiker am Dienstag, 18. Februar, bei einer Podiumsdiskussion im Ringtheater aufeinander treffen.

Im Ring-Theater diskutieren vier der fünf OB-Kandidaten am Dienstag, 18. Februar.
von Stephanie Wilcke Kontakt Profil

Welche Ideen haben die Kandidaten für die leerstehende Leopoldkaserne? Was sind ihre Pläne für eine funktionierende Mobilität in Amberg und um die Stadt herum? Wie lässt sich mehr Wohnraum für junge Familien verwirklichen? Und hat das hiesige Gewerbe genügend Platz, um sich auf entsprechenden Flächen auszubreiten und zu entwickeln? Wie ist das vereinbar mit dem wachsenden Problem der Flächenversiegelung?

Bauen, Mobilität und Innenstadt

Antworten auf Fragen wie diese sollen am Dienstag, 18. Februar, die vier Bewerber um den Posten des Oberbürgermeisters geben. Amtsinhaber Michael Cerny (CSU) trifft dabei auf Hans-Jürgen Bumes (Grüne), Birgit Fruth (SPD) und Franz Badura (ÖDP). Manuel Werthner musste wegen beruflicher Verpflichtungen kurzfristig absagen. Moderiert wird die Veranstaltung von AZ-Redakteur Andreas Ascherl.

Auf dem Podium im Ring-Theater

Die Kandidaten stellen sich auf dem Podium des Ring-Theaters den drei Themenkomplexen "Situation von Bau- und Gewerbegebieten", "Mobilität in der Zukunft" sowie "Entwicklung der Innenstadt". Vor allem letzterer Themenschwerpunkt beinhaltet unter anderem kontrovers geführte Diskussionen um die Entwicklung des ehemaligen Bürgerspitalgeländes, die Pläne um die Wirtschaft am Mariahilfberg, den Leerstand in der Altstadt sowie Fortschritte im Umgang mit dem ehemaligen Anwesen des Kaufhauses Storg beziehungsweise Forum.

An der Podiumsdiskussion am Dienstag, 18. Februar, nehmen teil (von links): Amtsinhaber Michael Cerny (CSU), Hans-Jürgen Bumes (Grüne), Birgit Fruth (SPD) und Franz Badura (ÖDP). OB-Kandidat Manuel Werthner (Freie Wähler) ist beruflich verhindert.

In Sachen Mobilität sollen sich die Kandidaten äußern, wie sie den Fahrradverkehr mehr in das Stadtbild einbinden wollen beziehungsweise welchen Stellenwert sie dem ÖPNV generell bemessen - ob etwa auch eine S-Bahn-Linie aus und nach Nürnberg sinnvoll für Amberg wäre.

Fragen der Zuhörer

Darüber hinaus geht es bei den bebauten Flächen auch um die Frage, wie attraktiv die Ansiedlung von Gewerbe im Industriegebiet Nord ist. Welche Konsequenzen hat zudem die Entscheidung, dass es kein interkommunales Gewerbegebiet mit Ursensollen gibt?

Los geht es im Ringtheater (Spitalgraben 2) um 19 Uhr, Einlass ist um 18 Uhr. Bitte beachten Sie, dass es nur 250 Plätze im Kino gibt. Am Eingang werden Karten verteilt, die zum Eintritt berechtigen.

Außerdem teilen wir Zettel aus, auf denen die Besucher und interessierten Zuhörer eine Frage an die Kandidaten zu einem der drei thematischen Schwerpunkte notieren und in eine Urne werfen können. Zudem wird die Amberger Zeitung die Diskussion auf ihrem Facebook-Auftritt Onetz-Amberg live streamen. Auch hier haben die User Gelegenheit, Fragen an die Bewerber zu stellen.

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