14.07.2021 - 17:02 Uhr
AmbergOberpfalz

Einblicke in das neue Siemens-Besucherzentrum in Amberg

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Als das Siemens-Besucherzentrum "The Impulse" im April eröffnet wird, geht die Veranstaltung digital über die Bühne. Jetzt gewährt Leiter Markus Siegert Oberpfalz-Medien Einblicke in das futuristische Gebäude.

Markus Siegert, der Leiter des neuen Besucherzentrums, führte durch das Gebäude "The Impulse".
von Christopher Dotzler Kontakt Profil

Die ersten Kunden sind bereits durch das Siemens-Besucherzentrum "The Impulse" in Amberg geführt worden. Dessen Leiter Markus Siegert wollte die Unternehmen, die sich das Gebäude bereits angesehen haben, zwar nicht namentlich nennen. Er verriet aber, dass es sich um große deutsche Firmen und ein ziemlich großes IT-Unternehmen aus dem Silicon Valley gehandelt habe.

Rundgang durch das Besucherzentrum von Siemens

Künftig sollen bis zu 10.000 Besucher jährlich durch das futuristische Bauwerk geführt werden. Für den Bau des Besucherzentrums hat sich die Siemens-Führungsebene nicht nur wegen des repräsentativen Faktors entschieden, sondern auch, weil bisher ohnehin schon jedes Jahr bis zu 6000 Besucher in die Werke kamen. Der Standort Amberg mit seinen 4300 Mitarbeitern gilt als ein Vorzeigewerk in Deutschland.

Auch für Privatpersonen geplant

Wer darf alles kommen? Siegert erklärte, dass natürlich Kunden in Amberg willkommen geheißen werden. In einem etwa 300 Quadratmeter großen Labor finden Kooperationsprojekte mit Hochschulen und anderen Einrichtungen statt. Es wird also auch gearbeitet vor Ort. Und: "Für Privatpersonen soll es auch die Möglichkeit geben, durch das Besucherzentrum geführt zu werden. Aktuell sind wir deswegen mit der Tourismusinfo Amberg im Gespräch", erklärt Siegert.

Als "The Impuls" im April eröffnet worden ist, waren nur wenige handverlesene Gäste vor Ort. Darunter die beiden früheren Siemens-Vorstände Klaus Helmrich und Joe Kaeser. Alle anderen Teilnehmern sind digital zugeschaltet worden. Kaeser hatte bei der Veranstaltung unter anderem gesagt: "Wer über Digitalisierung spricht, kommt an Siemens und Amberg nicht vorbei."

Digitaler Zwilling

Vom Besucherzentrum gibt es sogar einen digitalen Zwilling, also ein virtuelles Abbild des Gebäudes. Dadurch sind auch 3D-Touren möglich, die vom Bildschirm aus verfolgt werden können. 40 davon hat es laut Siegert schon gegeben. In der nächsten Zeit versucht der Leiter vor allem eine Balance zu finden: "Einerseits hatten wird die Eröffnung, andererseits ist die Frage, was wir wegen Corona möglich machen können."

Im April eröffnete das Siemens-Besucherzentrum in Amberg offiziell

Amberg
Hintergrund:

Zahlen und Fakten zu "The Impulse"

  • Das Besucherzentrum hat laut einer Pressemitteilung einen "unteren zweistelligen Millionen-Euro-Betrag" gekostet
  • Das Gebäude ist offiziell auf den Namen "The Impulse" getauft"
  • Das Bauwerk hat drei Ebenen, eine Fläche von 5400 Quadratmetern und ist mit dem Siemens-Werk baulich verbunden
  • Als Fundament wurden 69 Betonpfähle mit einer Länge von insgesamt 1,6 Kilometern gesetzt
  • Für den Rohbau sind rund 3000 Kubikmeter Beton und 400 Tonnen Stahl verbaut worden.
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