03.02.2021 - 16:36 Uhr
AmbergOberpfalz

Eishallen-Anbau in Amberg: Lagerräume und Büro geplant

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Die Eishalle in Amberg bekommt einen Anbau - eine Maßnahme im Zuge des Projekts "Sportpark am Schanzl". Der Sportamtsleiter erklärt, was genau passieren soll.

Die Eishalle in Amberg bekommt einen Anbau. Was genau passieren sollte, erläuterte Schul- und Sportamtsleiter Bernhard Scheidig.
von Christopher Dotzler Kontakt Profil

Trotz Coronapandemie und der damit einhergehenden erschwerten finanziellen Lage der Stadt Amberg, will sie am Projekt "Sportpark am Schanzl" festhalten. Das bekräftigen nicht nur die Mitglieder des Hauptausschusses vor knapp zwei Wochen, sondern vor allem auch der Stadtrat, der in der Stadtratssitzung am Montag grünes Licht für das Projekt gab.

Unter anderem ist in diesem Jahr noch der Anbau an die Eishalle vorgesehen. Bauherr ist die Stadt Amberg. Die Umsetzung übernimmt der ESC Amberg, natürlich mit einem beauftragten Architekten und in Begleitung durch das städtische Hochbauamt.

Die Ausschreibungen laufen über die Stadt Amberg und sollen laut Schul- und Sportamtsleiter Bernhard Scheidig im Februar oder März starten. Beabsichtigt wird die Inbetriebnahme vor dem nächsten Saisonbeginn im September 2021. "Ob dies anhand der derzeitigen Pandemie- und Auftragslage gelingt, bleibt abzuwarten", erklärt Scheidig. "Es handelt sich um einen Anbau an der Nordostseite, der nach der derzeitigen Planung fünf Lagerräume und einen Büroraum enthalten soll." Hierdurch entspanne sich die Situation der Lagerung von Sportgeräten und Ausstattungen in der Eishalle.

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Hintergrund ist nach Aussagen des Schul- und Sportamtsleiters folgender: Die Eishalle besitzt kaum adäquate Lagermöglichkeiten. Die "illegalen" bezeihungsweise bis dato noch "geduldeten" Container auf der Ostseite seien nur eine Notbehelfslösung, die nach Umsetzung des Baus zwingend rückgebaut werden müssen. In diesen Containern fänden zudem bei Weitem nicht alle Sportgeräte und Ausstattungen Platz. Diese müssen mangels anderer Möglichkeiten in Bereichen unter den Sitzplatzreihen gelagert werden. Hier sind diese jedoch laufend hoher Feuchtigkeit ausgesetzt und haben dementsprechend eine deutlich kürzere Nutzungsdauer.

Zwar ist der zweite Bauabschnitt des Sportparks prinzipiell ins nächste Jahr verschoben worden. Die zweite Rate für den Eishallen-Anbau (Kosten: 95 000 Euro) bildet aber eine Ausnahme.

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