Amberg
20.11.2020 - 11:43 Uhr

Erstes virtuelles Job-Speed-Dating an der OTH

Speed Dating mal anders: Statt Fragen nach Freunden, Hobbys und Familie stehen Praktika und Abschlussarbeiten im Fokus des ersten virtuellen Job-Speed-Datings an der OTH. Regionale Unternehmen und Studierende lernen sich kennen.

Alena Yankovich, Studentin Internationales Technologiemanagement, besucht die Messe bestens vorbereitet. Bild: Yankovich/exb
Alena Yankovich, Studentin Internationales Technologiemanagement, besucht die Messe bestens vorbereitet.

Parallel zum ersten virtuellen Job-Speed-Dating fand ebenfalls die Job-Messe-MOEglichkeiten statt. MOE steht für Unternehmen, die in Mittel- und Osteuropa unterwegs sind.

Beide Veranstaltungen waren ursprünglich als Live-Event geplant, heißt es in einer Pressemitteilung der Hochschule. Nun fanden sie virtuell statt. Professor Laura Denise Fischer, wissenschaftliche Leiterin des Kompetenzzentrum Bayern – Mittel- und Osteuropa (KOMO) an der Hochschule und für die Planung zuständig, erläutert dazu: „Zunächst waren wir etwas skeptisch, denn insbesondere ein Speed Dating lebt vom persönlichen Kennenlernen. Der Tag selbst hat uns dann aber vom Gegenteil überzeugt und gezeigt, dass Messen auch ohne Kugelschreiber und Gummibärchen gut funktionieren und virtuelle Gespräche sehr produktiv sind.“

Auch die Teilnehmer, sowohl Unternehmen als auch Studierende, gaben überwiegend positives Feedback. Carina Burkhard von der VR-Bank Nordoberpfalz betont zum Beispiel, dass die Zeit durch die spannenden und angenehmen Gespräche geradezu verflogen sei. Auch Alena Yankovich, Studentin Internationales Technologiemanagement, verweist auf die informativen Gespräche, die die Veranstaltung zu einer tollen Erfahrung machten.

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Das Speed Dating fand in sogenannten Breakout-Räumen statt: In zwei Runden mit jeweils sieben Kurzinterviews zu sieben Minuten lernten sich dabei sieben Unternehmen und insgesamt 14 Studierende kennen. Alle Unternehmen waren außerdem mit einem Stand und einem Chatpartner auf der Job-Messe vertreten, so dass auch abseits des Speed Datings Möglichkeiten zum Austausch und Networking bestanden. Darüber hinaus konnten sich Studierende an den weiteren Ständen zum Beispiel zu Auslandsaufenthalten informieren oder beim Studien- und Career-Service einen Bewerbungsunterlagencheck vornehmen.

Fischer freut sich über die rege Teilnahme und erläutert: „Besonders froh sind wir, dass dieses neue Format so gut angenommen wurde und wir mehr als 100 Besucher begrüßen durften. Wir wollen die Messe und das Job Speed Dating definitiv wieder abhalten, ob live, virtuell oder vielleicht auch beides, wird sich zeigen.“

Professor Laura Denise Fischer von der OTH Amberg-Weiden freut sich über die rege Teilnahme. Bild:  Fischer/OTH Amberg-Weiden/exb
Professor Laura Denise Fischer von der OTH Amberg-Weiden freut sich über die rege Teilnahme.
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