"Anscheinend geht's wieder", bestätigt Bernhard Frank aus dem Team Grün der Stadt Amberg, als die Redaktion am Dienstag bei ihm nachfragt. Die Flutlichttechnik an der Skateranlage im Sportpark war seit Anfang Februar außer Betrieb: Unbekannte hatten den Verteilerkasten aufgebrochen und die Technik darin demoliert, so dass die Beleuchtung seither nicht mehr funktioniert hat. Inzwischen läuft sie wieder – die von der Stadt beauftragte Firma hat das Problem schneller behoben, als Frank es erwartet hatte. "Ich habe auch noch keine Rechnung bekommen", sagte er im Telefonat mit Oberpfalz-Medien am Dienstag. Deshalb könne er auch nicht sagen, wie viel die Reparatur gekostet hat. Die Skater jedenfalls, die inzwischen sogar eine "Platzpaten" haben, hätten sich schon bedankt, berichtet Frank.
Skater haben Geld gesammelt
Dass die Skater, BMXer und Mountainbiker jetzt auch wieder abends ihrer Leidenschaft auf der Anlage nachgehen können, freut Bernhard Frank. Er weiß, dass es am Skateplatz eine sehr engagierte Community gibt, die hier nicht nur Skateboard und Fahrrad fährt, sondern sich auch um die Anlage kümmert und sie zudem sauber hält. Dass diese Gruppe in den vergangenen Wochen sogar Geld gesammelt hat, um sich an den Reparaturkosten der Fluchtlichttechnik zu beteiligen, findet er bemerkenswert. Aber: "Ich will nicht, dass sie den Schaden bezahlen."
500 Euro haben die Skater unter sich zusammengetragen - auch, um zu zeigen, dass sie es schätzen, dass die Stadt ihnen eine Anlage gebaut und zuletzt sogar erweitert und mit Flutlicht ausgestattet hat, damit sie sie auch abends nutzen können. Das Geld sollen die jungen Leute laut Frank aber behalten. "Sie können es verwenden, um sich weitere Geräte anzuschaffen", mit denen sie die Anlage in Schuss und sauber halten können, also etwa Besen, Wasser-Abzieher oder Ähnliches. Und einen abschließbaren Schrank dafür, damit die Sachen nicht gestohlen werden.
Schwachstelle beseitigt
Ein Kurzschluss im Verteilerkasten hatte die darin enthaltene Technik zerstört. Jetzt ist sie repariert, und der Verteilerkasten hat eine ergänzte "Ummantelung" bekommen. Metallteile sollten schon vor dem Aufbruch genau so etwas verhindern – allerdings waren sie nur an drei Seiten des Verteilerkastens angebracht, weil man seine Rückseite als von einer Hecke geschützt gesehen hatte. Die Unbekannten, die den Kasten Anfang des Jahres mit Brachialgewalt aufgehebelt hatten, nutzten dabei auch diese Schwachstelle. "Wir hätten nicht gedacht, dass da jemand reinstierlt", bekannte Frank mit Blick auf den Vandalismus.
Diese Lücke ist jetzt geschlossen, der Kasten rundherum mit Riffelblech geschützt. Und das Flutlicht wird wieder jeden Abend automatisch eingeschaltet. Wann, das wird jeweils dem Zeitpunkt angepasst, an dem es dunkel wird – momentan gegen 18.30 Uhr. Dann bleibt die Beleuchtung bis 22 Uhr an, damit die Jugendlichen auch abends, nach Schule oder Arbeit, noch ihrem Sport nachgehen können.
Lebhaft genutzte Anlage
"Das läuft ganz gut", freut sich Frank, der gerade erst bei einem Spaziergang festgestellt hat, dass die Skateranlage wieder sehr lebhaft genutzt wird. Weil es so gut angenommen wird, war das Areal mit den typischen Betonbahnen und Metallgeländern erst im vergangenen Jahr erweitert worden. Der neue Teil ist laut Frank mit der bestehenden Flutlichtanlage nicht ganz optimal ausgeleuchtet: Wenn er weiß, wieviel die Reparatur kostet, und dies das Budget nicht sprengt, soll deshalb noch ein weiterer Strahler angeschafft und eingebaut werden.















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