Grünen-Bundestagsabgeordneter Stefan Schmidt kritisiert Äußerungen seiner CSU-Kollegin Susanne Hierl bei einem Treffen mit Landwirten aus der Region Amberg-Sulzbach. Dabei sagte sie, Wirtschaftsminister Robert Habeck versuche, die Aktion gegen ihn an der Nordsee-Fähre in eine rechte Ecke zu stellen. Und schlussfolgerte: "Habeck zündelt." Stefan Schmidt nennt Hierls Aussage "unsäglich".
Habeck sei im Urlaub bedrängt worden: "Die Lage ist derart aufgeheizt, dass die Personenschützer des BKA ein Treffen an Land nicht zulassen und die Polizei am Anleger Pfefferspray einsetzen muss." Schmidt: "Es macht mich fassungslos, wenn eine Juristin wie Susanne Hierl den Angriff auf ein Verfassungsorgan relativiert und Täter-Opfer-Umkehr versucht." Sie sollte einmal nachdenken, wie sie sich fühlen würde, "wenn eine größere Gruppe von enthemmten Demonstranten in ihren und den Lebensbereich ihrer Familie eindringt (...) Ich würde das aufs Schärfste verurteilen und der Kollegin Hierl beispringen" – so würden sich gute Demokraten verhalten.
















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