Amberg
11.03.2021 - 17:14 Uhr

Hausnamen einstiger Brauereien und Wirtshäuser in Amberg

Vor etwa vier Jahren startete das Projektmanagement der Regionalentwicklung Amberg-Sulzbach einen Aufruf im Landkreis Amberg-Sulzbach und in der Stadt Amberg zur Anfertigung von Hausnamenschildern. Nun gilt es, eine Frist zu beachten.

Ein Beispiel für ein schmuckes Hausnamenschild. Bild: LAG Regionalentwicklung Amberg-Sulzbach/exb
Ein Beispiel für ein schmuckes Hausnamenschild.

Mit dem Aufruf zur Anfertigung von Hausnamenschildern landete das Projektmanagement der Regionalentwicklung Amberg-Sulzbach im Landkreis und in der Stadt Amberg einen Volltreffer. 1500 Interessierte meldeten sich und konnten ihr Anwesen mit Hausnamenschildern versehen.

Zahlreiche Bürger, denen die Aktion nicht vertraut war oder die dieser skeptisch gegenüberstanden, kamen in den vergangenen Monaten auf die Mitarbeiterinnen der Regionalentwicklung mit der Anfrage nach einer Neuauflage zu, der nun stattgegeben wird.

Jakob Schmidt, einst Stadtrat und Wirt der Traditionsgaststätte „Goldene Krone“, hat in jahrelanger Arbeit die Geschichte der einstigen Amberger Brauereien erforscht, die nun die Regionalgruppe Amberg des Historischen Vereins für Oberpfalz und Regensburg in einem eigenen Eisengau-Band (erscheint voraussichtlich im Sommer 2021) umgesetzt hat. Dabei erfasst die Redaktion ergänzend die einstigen Tafernen (Hotels), Wirtshäuser und Bierschenken in Amberg – mit den Brauereien 250 bis 300 Stück.

Die meisten Wirtshaus-Namen wie Grünes Kreuz, Goldener Hirsch, Türkenwirt oder auch solche mit dem Namen des Besitzers wie Traugott Müllersche Wirtschaft, Götz Gustl, Velhorn usw. oder der Brauerei Brückner-Schwanzl, der Englbrauerei, der Brauerei Diller sind Geschichte und manchen Zeitgenossen vielleicht noch vom Erzählen in Erinnerung.

Schön wäre es, man könnte diese Namen auf Hausnamenschildern wieder in Erinnerung rufen. Ein Plexiglas-Schild (42 x 28 cm) sollte mit dem Namen der Wirtschaft/der Brauerei, eventuell mit dem des letzten Besitzers, und mit der „Lebensdauer“ des Betriebes versehen sein. Der Preis eines Schildes mit Befestigungsmaterial liegt bei 33 Euro, wobei 13 Euro von der Regionalentwicklung übernommen werden, heißt es.

Interessierte wenden sich bis Samstag, 20. März, unter geschichtsnetzwerk.oberpfalz[at]gmx[dot]de an die Regionalgruppe Amberg des Historischen Vereins, und erhalten dann per E-Mail ein Antragsformular und Informationen zur weiteren Vorgehensweise.

Bürger der Stadt Amberg und des Landkreises, auch Gastronomiebetriebe im Landkreis, wenden sich bei Interesse direkt an die Regionalentwicklung Amberg-Sulzbach: info[at]lag-amberg-sulzbach[dot]de.

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Amberg19.02.2021
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