Bei der Abschiedsfeier für Gudrun Kosche, der scheidenden Leiterin der Kita Haus Nazareth Amberg, kamen die Kleinen ganz groß raus. Die 75 Kinder der dreigruppigen Kindertagesstätte hatten ein mitreißendes Lied einstudiert, bei dem sie Kosche symbolische Geschenke übergaben. Pfarrer Ludwig Gradl machte klar, dass eine fruchtbare Begegnung zwischen Menschen allen Alters nur auf Augenhöhe und im gegenseitigen Respekt und in Anerkennung erfolgen könne: Gudrun Kosche habe das bestens verstanden.
Kirchenpfleger Günter Preißl sagte, Kosche habe ihr halbes Leben in der Einrichtung verbracht, die ihr zur zweiten Heimat geworden sei. Rund 1000 Kinder habe sie ein Stück ihres Lebenswegs begleitet und auf die Schule vorbereitet. Auch der Elternbeirat dankte Kosche mit einem Präsent für ihren Einsatz für die Kinder.
Gerührt von den Worten und dem Abschiedslied der Kinder erinnerte Gudrun Kosche daran, dass sie drei großartige Pfarrer von Dreifaltigkeit als Träger der Einrichtung erlebt habe: Richard Bartmann, Bruno Todt und Ludwig Gradl. Höhepunkt ihrer Zeit als Leiterin sei die Neugestaltung des Freigeländes von Haus Nazareth geworden, die die Kindergartenpapis in Eigenleistung beeindruckend gemeistert hätten. „Wenn auch die Kinder stets im Mittelpunkt allen Tuns in der Einrichtung standen und den Arbeitsalltag geprägt haben, so war es für mich auch immens wichtig, dass ein ausgezeichnetes Team hinter mir steht, auf das ich mich verlassen kann und mit dem ich stets eine harmonische Zusammenarbeit pflegte“, betonte sie.




















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