02.05.2021 - 15:45 Uhr
AmbergOberpfalz

Kommentar: Wenn man die Corona-Regeln nicht mehr versteht

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In Firmen gibt es auch nach über einem Jahr Corona-Pandemie kaum Einschränkungen. Im Freizeitsport unter freiem Himmel dagegen gelten strenge Vorgaben. Da wird es mit dem Verständnis wirklich schwierig, meint Redakteurin Heike Unger.

Ein Leichathlet auf einer Laufbahn: Auch Sportarten ohne direkten Kontakt sind momentan noch stark eingeschränkt wegen Corona.
von Heike Unger Kontakt Profil
Kommentar

Wenn selbst Menschen, die kein Problem mit den Corona-Vorschriften haben, manches davon nicht mehr nachvollziehen können, wird es wirklich schwierig. In Betrieben arbeiten immer noch viele Menschen. In Innenräumen. Und ohne Beschränkung auf „Kleingruppen“. Arbeitgeber müssen ihren Mitarbeitern Coronatests anbieten, die diese aber nicht annehmen müssen. Klar, dass da der jugendliche Vereinssportler die Welt nicht mehr versteht: Er darf auch im Freien nur in Kleingruppen trainieren, der Übungsleiter muss negativ getestet sein. Und das, obwohl die Wissenschaft inzwischen weiß, dass die Ansteckungsgefahr im Freien gering ist. Und dass die psychischen Folgen von monatelangen Kontaktbeschränkungen und Bewegungsmangel noch gar nicht absehbar sind. Auch und gerade bei den Jungen.

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