20.11.2020 - 15:22 Uhr
AmbergOberpfalz

Kontaktlos - und doch ganz traditionell

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Ein Nikolaus-Besuch in Zeiten von Corona ist nicht ohne. Wie das gehen könnte, darüber hat sich Redakteurin Heike Unger in einer Glosse Gedanken gemacht.

In einer Glosse macht sich Redakteurin Heike Unger Gedanken über Nikolaus-Besuche in diesem Jahr.
von Heike Unger Kontakt Profil

Das wird dann heuer eher schwierig mit dem Nikolaus-Besuch. Zumindest mit der gewohnten Form. Mitten in der Corona-Pandemie kann der Heilige Mann ja nicht einfach von Wohnzimmer zu Wohnzimmer wandern.

Was also tun? Die sonst neuerdings so beliebte Video-Konferenz wäre in diesem Fall wohl ziemlich seltsam. Man kann's auch übertreiben mit der Digitalisierung. Papa könnte ja vielleicht für den Nikolaus einspringen. Einfach vom Homeoffice aus. Ohne Laptop und W-Lan, ganz analog. Aber vermutlich würde dieses Double sofort als Schwindel enttarnt.

Also doch eher kein Nikolaus-Auftritt in der guten Stube. Erinnerungen an die eigene Kindheit lassen den Gedanken aufkommen, dass der Ausfall dieses gefürchteten Besuchs damals eher ein Grund zur Freude gewesen wäre. Auch wenn es der nette Abgesandte der Heimat-Pfarrei sicher nicht so vorhatte: Der aus der Perspektive einer Vierjährigen riesengroße Mann, den seine goldene Bischofsmütze noch gewaltiger wirken ließ, war wirklich furchteinflößend.

Das Geschenk, das er mitbrachte, war damals ein kleiner Trost. Aber das kann er ja auch ganz Corona-konform abliefern. Völlig kontaktlos. Und doch traditionell: Einfach Stiefel vor die Tür stellen und der Nikolaus kann vorbeikommen.

So soll’s mit dem Nikolausbesuch in Amberg-Sulzbach klappen: Mit Abstand, per Video, ohne Krampus

Amberg
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