"Wir kommen ja alle drei aus Vilseck, meinte Bürgermeisterin Birgit Fruth", als sie am Freitag den Eheleuten Magdalena und Franz Wiesmeth zur Eisernen Hochzeit gratulierte. Die beiden hatten am 14. August 1961 in Vilseck geheiratet, wo sie sich rund drei Jahre zuvor in der Gastwirtschaft des Onkels der bei Siemens beschäftigten kaufmännischen Angestellten zufällig kennengelernt hatten. Auch Franz Wiesmeth war Siemensianer, und zwar gelernter Werkzeugmacher.
Er hatte den Meisterbrief erworben, sich fortgebildet und wechselte 1974 als Fachlehrer für Metalltechnik an die Fachoberschule in Amberg. Nach 51 Berufsjahren ging Wiesmeth 2002 in Pension, sechs Jahre früher schon hatte sich Magdalena Wiesmeth für die Rente entschieden. Seit 1966 wohnen Magdalena und Franz Wiesmeth in Amberg, seit 1976 im eigenen Haus im Dreifaltigkeitsviertel.
Naturverbunden, reiselustig und sportliche waren und sind die Eheleute Wiesmeth schon immer. So gönnten sie sich Kreuzfahrten im Mittelmeer, waren in den USA und Kanada. Franz Wiesmeth radelt gerne, und sobald Schnee fiel, zog er seine Spuren in der Langlaufloipe, aber auch bei regelmäßigen Spaziergängen droben am Mariahilfberg kann man den Eheleuten Wiesmeth begegnen. Soweit es seine Freizeit als Pensionär zulässt. kümmert sich Franz Wiesmeth um seinen Garten.
Zum Eisernen Ehejubiläum besuchten Magdalena und Franz Wiesmeth, beide gläubige Christen, einen Gottesdient in der Mariahilfbergkirche, wiederholten ihr Eheversprechen und ließen sich segnen. Die weltliche Feier im Kreise ihrer Familienangehörigen und einiger enger Freunde gab es im Rußwurmhaus. Bürgermeisterin Fruth gratulierte im Namen von Oberbürgermeister Michael Fritz und des gesamten Stadtrats, wünschte noch viele gemeinsame Jahre und überreichte einige Euro Amberger Stadtgeld. Die „Eisernen Hochzeiter“ haben zwei Töchter und vier Enkelkinder.













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