Da heuer wegen der Pandemie keine Freisprechungsfeier stattfinden kann, hat die Metall-Innung Amberg-Sulzbach die Gesellenbriefe diesmal mit der Post versenden müssen. "Wir finden aber, dass auch die Prüflinge, die unter diesen besonderen Bedingungen ihre Prüfung abgelegt haben", eine Würdigung verdienten, schreibt Angela Leistl, die Geschäftsführerin der Kreishandwerkerschaft Amberg-Sulzbach, in einer Pressemitteilung.
So eine Gesellenprüfung ist laut Leistl auch in "normalen" Zeiten schon eine anstrengende Situation für die Auszubildenden, "da sie ja das Ende der Ausbildung bedeutet und somit unter Beweis gestellt werden muss, dass man seine Tätigkeiten im Beruf beherrscht". In Pandemiezeiten aber müssten zusätzlich auch noch Hygienemaßnahmen wie Mundschutz, Abstand und Desinfektion beherzigt werden. Alle fünf Prüflinge, Metallbauer der Fachrichtung Konstruktionstechnik, haben auch diese Extra-Herausforderung gemeistert und ihre Gesellenprüfung bestanden. "Der Dank gilt den Eltern, den Ausbildungsbetrieben und auch der Berufsschule, die in diesen Zeiten mit Distanzunterricht die Vorbereitung zur Prüfung gehändelt hat", betont Leistl.
Groß sei die Freude der Ausbildungsbetriebe und des Prüfungsausschusses, dass alle bestanden haben, heißt es in der Presseinfo: "Das Handwerk braucht junge, gut ausgebildete Gesellen, damit die mittelständische Wirtschaft weiterhin als starker und leistungsfähiger Faktor erhalten bleibt." Obermeister Manfred Rauscher, Lukas Friedrich und Anton Wolfbauer als Prüfungsausschuss gratulierten den Prüflingen Vinzenz Hausmann (Ausbildungsbetrieb Franz Hausmann, Hohenburg), Christian Schwab (Andreas Schönberger, Freudenberg), Artur Trockmann (Metallbau Vollmuth GmbH, Sulzbach-Rosenberg), Manuel Weber ( Dorner & Schörner GmbH, Etzelwang) und Kilian Weigl (Alois Auer GmbH & Co.KG, Ebermannsdorf).















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