Amberg
25.04.2023 - 11:54 Uhr

Neu-Amberger rastet bei der Polizei aus

Er wollte bei der Polizei seinen Wohnsitz melden. Dass dafür das Einwohnermeldeamt zuständig ist, wollte ein 27-Jähriger nicht verstehen. Dann eskalierte die Situation.

Die Polizei ist kein Einwohnermeldeamt: Ein Neu-Amberger wollte das nicht akzeptieren und hat sich damit Ärger eingehandelt. Symbolbild: Friso Gentsch
Die Polizei ist kein Einwohnermeldeamt: Ein Neu-Amberger wollte das nicht akzeptieren und hat sich damit Ärger eingehandelt.

Eigentlich hätte er dafür zum Einwohnermeldeamt gehen müssen: Stattdessen kam ein Mann (27), der zurzeit in Amberg lebt, am Montagmittag zur Polizeiinspektion (PI) Amberg, um seinen Wohnsitz umzumelden. "Dass die Polizei solch eine Änderung nicht vornehmen kann, wollte der Mann partout nicht verstehen", heißt es im Polizeibericht zu diesem Vorfall. Da die Erklärungen des wachhabenden Beamten nicht fruchteten, nahm dieser sein Hausrecht in Anspruch: Er verwies den 27-Jährigen aus der Wache.

Auch das führte nicht zum gewünschten Ergebnis, wie die Polizei mitteilt: "Dieser Aufforderung kam er nicht nach und beleidigte im Gegenzug den Polizisten mit derben Ausdrücken." Daraufhin gingen die Beamte auf den Mann zu – doch bevor sie weiter tätig werden konnten, schubste dieser sie weg. Daraufhin brachten die Polizisten den 27-Jährigen zu Boden und schafften ihn dann nach draußen.

Die Geschichte hat noch ein Nachspiel, kündigt die PI an. "Eine Anzeige wegen des Angriffs und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte sowie wegen Beleidigung sind nun die Folge." Dass der Mann zusätzlich auch etwas Betäubungsmittel bei sich hatte, werde ebenfalls noch eine Rolle spielen.

 
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