Amberg
16.05.2021 - 11:50 Uhr

Niedrige Inzidenz in Amberg ändert nichts daran: Nur mit Termin ins Amt

Die Türen der städtischen Referate, Ämter und Abteilungen bleiben trotz sinkender Werte vorerst geschlossen. Laut Angaben aus dem Amberger Rathaus führen die aktuell geringeren Wartezeiten sogar zu einer größeren Zufriedenheit.

Händeschütteln ist out im Rathaus Amberg. Termine mit Kontakt gibt es ohnehin nur nach vorheriger Vereinbarung. Symbolbild: Stephan Huber
Händeschütteln ist out im Rathaus Amberg. Termine mit Kontakt gibt es ohnehin nur nach vorheriger Vereinbarung.

In den Läden darf seit Freitag wieder ohne Negativ-Test eingekauft werden, auch ein Friseur-Besuch ist ohne Gesundheitsnachweis wieder möglich. Da wegen der stabil unter 100 liegenden Sieben-Tage-Inzidenz auch die Außengastronomie wieder öffnen darf, stellt sich die Frage, ob die Lockerungen auch für die Stadt und ihre Ämter gelten. "Nein", sagt Pressesprecherin Susanne Schwab und ergänzt: "Aktuell bleibt es beim Status quo." Die Türen blieben bis auf Weiteres geschlossen. Ämtergänge seien nur nach vorheriger Terminvereinbarung unter der Adresse www.amberg.de/terminvereinbarung und unter Einhaltung der jeweils gültigen Regelungen wie Maskenpflicht, Selbstauskunft und Abstand möglich. Wie bisher auch. Das hat laut Susanne Schwab gleich mehrere Gründe. So habe sich das Aufsuchen der Stadtverwaltung nach vorheriger Terminvereinbarung "nicht nur für die städtischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bewährt".

Auch bei den Ambergern habe vor allem die daraus resultierende geringere Wartezeit zu einer größerer Zufriedenheit geführt. Die Sprecherin wörtlich: "Hinzu kommt, dass natürlich auch angesichts der aktuellen Inzidenzwerte ein gemeinsames Warten mehrerer Bürger in einem Amt beziehungsweise Raum vermieden werden muss und die Kontaktdaten der Besucherinnen und Besucher festzuhalten sind." Das wäre angesichts geöffneter Amtsgebäude "so gut wie unmöglich".

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Amberg16.05.2021
 
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