Spitzenkandidat ist laut einer Pressemitteilung Klaus Mrasek, der Landesvorsitzender der ÖDP ist und sie seit 2002 im Stadtrat vertritt. Das taten auch schon Josef Witt (Platz 2) und Erwin Braun (Platz 11). Auf den ersten zehn Plätzen finden sich mit Susanne Witt, Doris Müller und Brigitta Biehler auch drei Frauen. Mrasek betonte in seiner Vorstellungsrede, dass die ÖDP hat in den vergangenen zwölf Jahren in Amberg einen konsequenten Schuldenabbau von 50 auf 17 Millionen Euro vorangetrieben und auch durchgesetzt habe. Auch heuer seien alle Anträge der ÖDP zum Haushalt angenommen werden. So werde für die Umsetzung des Radwege-Verkehrskonzepts bis 2023 jährlich eine halbe Million Euro eingestellt. Außerdem seien zwei neue Stellen für die Umsetzung des von der ÖDP initiierten Volksbegehrens zum Artenschutz und für den Umbau des Amberger Stadtwaldes in Zeiten des Klimawandels geschaffen worden. Die Elektromobilität werde durch die Aufstellung von zwei weiteren Lade-Säulen in den Tiefgaragen am Bahnhof und am Stadttheater unterstützt, während das Dach des neuen Parkdecks in der Marienstraße mit einer von den Stadtwerken betriebenen Photovoltaikanlage ausgerüstet werden soll.
Josef Witt zeigte aus seiner Erfahrung als Stadtrat in den Jahren 2008 bis 2014 auf, „welch langer Atem oft nötig ist, bis die Kommunalpolitiker der ÖDP ihre Ziele durchsetzen können“. So habe es fünf Jahre gedauert, bis der Spielplatz in der ehemaligen Housing Area im Viertel errichtet wurde.
Auch die Einführung des sogenannten Münchener Modells für das Parken in der Altstadt gehe auf eine Initiative der ÖDP zurück. Dabei handelt es sich um die gemeinsame Nutzung der Parkplätze durch Anwohner und Kurzzeitparker. Die Errichtung eines elektronischen Parkleitsystems rund die Altstadt sei ebenfalls eine ÖDP-Idee gewesen.
Susanne Witt, die Frau von Josef Witt, geht auf Platz drei an den Start. Sie forderte eine verbesserte Taktung der Citybusse. „Dass viele Citybusse fast leer sind, ist kein Wunder, solange man auf den nächsten Bus bis zu einer halben Stunde warten muss.“
1. Klaus Mrasek (Stadtrat und Erster Polizeihauptkommissar)
2. Josef Witt (Studiendirektor)
3. Susanne Witt (Diplom-Volkswirtin)
4. Franz Badura (Stadtrat und Diplom-Musikpädagoge)
5. Alexander Dehnert
(Diplom-Ingenieur)
6. Doris Müller (Fachlehrerin)
7. Brigitta Biehler (Studienrätin)
8. Karl Müller (Fachlehrer im Ruhestand)
9. Günter Neumann (Polizeihauptkommissar)
10. Arno Diener (Diplom-Informatiker)
11. Erwin Braun (Bankkaufmann)
12. Bettina Ruppert (Medizinisch technische Assistentin)
13. Wolfgang Hummel (Bauunternehmer)
14. Birgit Diener (Diplom- Mathematikerin)
15. Herbert Erras (Projektentwickler Informatik)
16. Matthias Knab (Maschinenbautechniker)
17. Elfriede Köpl (Beamtin)
18. Michael Brem (Landschaftsarchitekt)
19. Daniel Ertl (Studienrat)
20. Rudolf Leitl (Forstwirt)
21. Martha Lederer (Krankenschwester im Ruhestand)
22. Johann Bauer (Pastoralreferent)
23. Simone Peuleke (Projektingenieurin bei US-Armee)
24. Sebastian Sonntag (Diplom-Psychotherapeut)
25. Martina Neumann (Angestellte)













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