"Ein Leben für die Paulanerkirche", so fasst es Palauner-Pfarre Joachim von Kölichen zur offiziellen verabschiedung von Kurt Wenzel zusammen. Die Arbeit für Kirche und Gemeinde habe Wenzel gewissermaßen im Blut gelegen, betont von Kölichen: Von seiner Mutter, die diese Arbeit lange ausgeübt hatte, lernte Wenzel den Beruf und von ihr übernahm er ihn dann auch, zunächst ehrenamtlich am 1. August 1983. Ab 1. September 1989 wurde er dann hauptamtlich in Vollzeit Mesner und Hausmeister der Paulaner.
Zum 1. Juli vergangenen Jahres ist Wenzel in Ruhestand gegangen: Seitdem warteten die Paulaner auf einen geeigneten Zeitpunkt, um ihn gebührend zu verabschieden. "Corona hatte andere Pläne und schränkt uns immer noch erheblich ein", berichtet von Kölichen. Aber der Übergang sollte doch begangen werden und so habe die Gemeinde Wenzel nun am Palmsonntag im Gottesdienst verabschiedet. Da Kurt Wenzel langjähriges Mitglied im Posaunenchor war (und es auch bleiben wird), ließ es sich Chorleiter Martin Flierl nicht nehmen, zusammen mit Gerhard Fehrl (als Organist und Kurt Wenzels Nachfolger im Amt), Michaela Tobisch und Reiner Schirmer (beide Gesang) einige Einlagen in den Gottesdienst zu bringen. Auch die langjährige Weggefährtin Kurt Wenzels in der Gemeinde, Kirchenmusikdirektorin Kerstin Schatz, verabschiedete ihn mit festlicher Musik.
„Kurt Wenzel ist weit mehr als ein verdienter Mitarbeiter der Gemeinde. Er ist das wandelnde Gedächtnis der Gemeinde,“ sagte Pfarrer Joachim von Kölichen. Der Vertrauensmann des Kirchenvorstandes, Ludwig Fischer von Weikersthal, würdigte die Verdienste und dankte Kurt Wenzel im Namen der gesamten Paulanergemeinde. "Auch wenn die Paulanerkirche jetzt um einen Stuhl ärmer ist, weil sich der frisch gebackene Pensionist einen als Andenken gewünscht hatte, wird selbstverständlich immer ein Platz für ihn bereit sein in im wahrsten Sinn des Wortes ,seiner‘ Kirche", betont von Kölichen.















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