Amberg
01.10.2019 - 17:32 Uhr

Planer beim Amberger Pflegerkreuz im Startblock

Dass das Pflegerkreuz im Westen der Stadt am Rande seiner Leistungsfähigkeit steht, ist unter Verkehrsplanern unbestritten. Aber es gibt verschiedene Möglichkeiten, diese zu erhöhen.

Was passiert künftig mit den Fußgängern am Pflegerkreuz? So wie aktuell kann die Situation wohl nicht bleiben. Bild: Wolfgang Steinbacher
Was passiert künftig mit den Fußgängern am Pflegerkreuz? So wie aktuell kann die Situation wohl nicht bleiben.

Im vorgeschalteten Bauausschuss, also im kleinen Kreis, hatte Stefan Noll, der für Amberg zuständige Abteilungsleiter beim Staatlichen Tiefbauamt, ja bereits umfangreich über die aktuelle Planung in Sachen Pflegerkreuz informiert. Am Montag tat er das nun - in etwas abgewandelter Form - auch im Stadtrat. Wobei das Ergebnis, das am Ende raus kam, gleich blieb.

Amberg19.09.2019

Ausgehend von der Tatsache, dass die Kreuzung der B 85 mit der Hockermühl- und Infanteriestraße im Stadtwesten im Moment zwar gerade noch so ausreicht, um die Verkehrsmassen von rund 34 000 Kraftfahrzeugen zu bewältigen, geht es für die Planer darum, einen möglichen Zuwachs - beispielsweise durch die Revitalisierung des Zinkl-Geländes - unterzubringen. Gleiches gilt ein paar Meter weiter an der Kreuzung der Hockermühl- mit der Fugger- und Kastler Straße. War für das Pfleger-Kreuz eine Zeitlang eine höhenfreie Überführung der B 85 im Gespräch - also die Chicago-Lösung, soll es nun ein paar Nummern kleiner mit einem einfachen Ausbau der Kreuzung selbst und einer Verbesserung für den Abbiegeverkehr gehen, Für die Fuggerstraße sind hingegen ein fünfarmiger Kreisel oder eine "aufgebohrte" Kreuzung angedacht. Möglich ist das alles, so Noll, der Stadtrat muss sich jetzt nur entscheiden, welche der Varianten er bevorzugt, damit das Staatliche Tiefbauamt an die Simulation der ausgewählten Varianten gehen kann.

Das soll nun im nächsten Bauausschuss geschehen, wobei eines jetzt schon klar ist: Die 16 Millionen Euro teure Chicago-Variante wird es am Ende dann doch nicht sein. Ein paar Millionen Euro werden Stadt und Staat aber herrichten müssen.

 
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