Amberg
28.07.2024 - 14:27 Uhr

Polizei Amberg ermittelt nach Schlägerei auf Tankstellengelände

Drei stark betrunkene Männer lieferten sich laut Polizei eine Schlägerei auf einem Tankstellengelände in Amberg. Die Ermittlungen gestalten sich schwierig, da die Beteiligten zum Vorfall schweigen.

Nach einer Schlägerei auf dem Gelände einer Tankstelle ermittelt nun die Polizei in Amberg. Symbolbild: Marijan Murat/dpa
Nach einer Schlägerei auf dem Gelände einer Tankstelle ermittelt nun die Polizei in Amberg.

Am frühen Samstagnachmittag, 27. Juli, um 14 Uhr, wurde der Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums Oberpfalz eine Schlägerei auf dem Gelände einer Tankstelle an der Dr.-Dörfler-Straße in Amberg gemeldet. Wie es hieß, sollen mindestens drei Männer beteiligt gewesen sein. Vor Ort trafen die Polizeibeamten auf drei Männer im Alter von 32, 38 und 45 Jahren, alle mit Wohnsitz in Amberg. Wie sich herausstellte, hatten sich die drei an der Tankstelle getroffen und laut Pressebericht vom Sonntag, 28. Juli, Alkohol konsumiert: "Alle Beteiligten waren stark angetrunken, was die Ergebnisse der Atemalkoholtests, alle um die drei Promille, bestätigten."

Zwei der Personen wiesen leichte Verletzungen an den Unterarmen auf. Da der 32-Jährige eine Platzwunde am Kopf erlitten hatte, wurde er vorsorglich zur ambulanten Behandlung ins Klinikum St. Marien Amberg gebracht. Da der Mann aufgrund seiner Alkoholisierung orientierungslos war, wurde er nach der medizinischen Versorgung in einer Zelle der Polizeiinspektion Amberg ausgenüchtert.

Die Klärung des Sachverhalts sei äußerst schwer, "da sich alle Beteiligten unkooperativ zeigten, keine Verletzungen geltend machten und sich zum Geschehen nicht äußern wollten". Die Polizeiinspektion Amberg ermittelt nun wegen Körperverletzung. Zeugen des Vorfalls werden gebeten, sich mit der Polizeiinspektion Amberg in Verbindung zu setzen.

 
Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.

Klicken Sie hier für mehr Artikel zum Thema:
Zum Fortsetzen bitte

Sie sind bereits eingeloggt.

Um diesen Artikel lesen zu können, benötigen Sie ein OnetzPlus- oder E-Paper-Abo.