Das Zimmererhandwerk in der Oberpfalz boomt und die Ausbildungsbereitschaft der Betriebe ist groß, um in den nächsten Jahren über genügend gut ausgebildete Fachkräfte zu verfügen. Das belege die Rekordzahl von 35 Anmeldungen von Zimmerer-Auszubildenden im neuen Berufsgrundschuljahr (BGJ), freut sich Studiendirektor Hans Altmann, Leiter der für die mittlere Oberpfalz zuständigen Berufsschulaußenstelle in Furth im Wald.
Bei den Zimmerern konnten heuer zwei BGJ-Klassen gebildet und der Schule dafür eine zusätzliche Lehrkraft zugeteilt werden. Die neuen Azubi wurden von Bürgermeister Sandro Bauer (Furth im Wald) und den Innungsvertretern im BGJ willkommen geheißen. „In unserem Beruf gilt die Devise: ,Wir machen das!‘ Und wir haben das Privileg, am Ende des Tages sehen zu können, was wir geschafft haben“, motivierte Zimmerer-Innungsobermeister Tobias Weber (Cham) seine jungen Kollegen. Sein Schwandorfer Pendant, Richard Kurz, lobte die "hervorragende Zusammenarbeit" von Berufsschule und Innungsbetrieben bei der Ausbildung, im Prüfungswesen und bei der Werbung für die Bau- und Ausbauberufe. Bei den Zimmerern stieg die Zahl der Berufsschüler in den Fachklassen 11 und 12 heuer von 52 auf 70. Darunter sind viele, die eine Zweit- oder Drittlehre absolvieren oder mit Abitur gleich in die 11. Klasse einsteigen.
Die Innungsvertreter besichtigten auch noch die neue Kranhalle, die im Januar in Betrieb genommen wird. Mit diesem Novum bei der Ausstattung von Berufsschulen könnten die Baustellenbedingungen laut einer Pressemitteilung so realistisch und aktuell wie möglich in die Schule übertragen werden.
Überregionaler Einzugsbereich
Die 35 Auszubildenden im neuen Berufsgrundschuljahr kommen aus dem Landkreis Schwandorf (7), Stadt Amberg und Landkreis Amberg-Sulzbach (5), Cham (21) sowie Straubing (2).













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