Polizeihauptmeister Marcus Helfensdörfer war am Wochenende ebenfalls im Freien unterwegs und hat die Eis-Fans geduldig hintereinander auf ihre Leckerei warten sehen. Die Einschätzung des Sprechers der Polizeiinspektion Amberg: alles in Ordnung, alles regelkonform. Eis sei ja schließlich ein Nahrungsmittel, das man zum Mitnehmen kaufen dürfe. Solange sich alle an die Vorgaben wie Mindestabstand und Maske hielten, sei das gar kein Problem. Und gerade wegen des notwendigen Abstands müsse die Schlange ja länger sein.
Die Eiskäufer sind für Helfensdörfer eine unvermeidliche Begleiterscheinung des schönen Wetters. Verstärktes Flanieren in der Stadt auch, vor allem in der Fußgängerzone. Die Innenstädte wird die Polizei deshalb jetzt wieder verstärkt bestreifen, um auf die Einhaltung der Corona-Beschränkungen zu achten. Helfensdörfer: „Denn die Leute denken, weil jetzt die nächtliche Ausgangssperre weggefallen ist, gelten gar keine Beschränkungen mehr. Das ist aber nicht so. Man braucht weiterhin einen triftigen Grund, um die Wohnung zu verlassen.“ Denn auch wenn es sich blöd anhöre: „Wir befinden uns immer noch im Katastrophenfall.“ Vor allem die Amberger Stadtrundenfahrer, die das frühlingshafte Wetter rauslockt, will die Polizei verstärkt im Auge behalten.
















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