Amberg
23.05.2024 - 16:10 Uhr

Senioren-Union: Amberg braucht jeden vorhandenen Parkplatz

25 Jahre ist es her, dass im CSU-Kreisverband Amberg mit dem damaligen Kreisvorsitzenden Heinz Donhauser die örtliche Senioren-Union ins Leben gerufen wurde: Sie ist seither darauf bedacht, dass die Anliegen der älteren Generation nicht zu kurz kommen. Das betonte Vorsitzender Rudolf Maier bei der Mitgliederversammlung in der Alten Kaserne. Dort berichtete Oberbürgermeister Michael Cerny, dass die Kinderbetreuung, auf die Eltern einen Rechtsanspruch haben, auch in Amberg "ein großes Thema" sei: "Uns fehlt Fachpersonal hinten und vorne": Für elf Kinder brauche man eine Betreuungskraft.

Zur Schließung des Seniorenheims in der Hellstaße merkte der Oberbürgermeister an, die wohlgemeinten Pläne der Diakonie, den unzureichenden Zustand der Einrichtung zu verbessern, seien an immens gestiegenen Baukosten gescheitert. Letztlich habe die Diakonie in der Hellstraße die Reißleine gezogen, um weitere Aufgabenbereiche der Diakonie nicht zu gefährden.

Cerny erinnerte an das letzte Seniorenforum, bei dem über Cannabiskonsum diskutiert worden sei. Bayern gehe einen strengeren Weg, der aber schwer zu kontrollieren sei. Amberg überlege derzeit, ob dafür auch der Kommunale Ordnungsdienst geeignet sei. Zur Situation im Wohnungsbau meinte Michael Cerny, dass die Nachfrage derzeit stagniere, aber städtische Parzellen seien "weg". Neubaugebiete entstehen aktuell in Gailoh, weiteres Bauland werde in der Luitpoldhöhe und in Ammersricht erschlossen. Das Grobkonzept zum Bürgerspitalareal sei ausgeschrieben. Wenn man in Amberg, speziell im D-Programm, über Fernwärme nachdenke, müsse man vorab klären, wie man rund 400 Millionen Euro finanzieren könne.

Rudolf Maiers kurze Rückschau auf 2023 reichte vom Besuch der Landesgartenschau in Freyung bis zum neu eingeführten Dämmerschoppen. Den gibt es jeden ersten Dienstag im Monat ab 17 Uhr im Winkler-Bräu, ohne Einladung: "Wer da ist, ist da." Die Senioren-Union hat laut Maier auch das Verkehrskonzept für die Amberger Innenstadt diskutiert: Sie sei der Ansicht, dass das vorhandene Angebot an Parkplätzen nicht verringert werden darf. Die Senioren-Union befürworte daher eine Quartiersgarage auf dem ehemaligen Bürgerspitalareal: Diese einmalige Chance dürfe nicht vertan werden.

Maier wies darauf hin, dass die Amberger Senioren-Union am 2. September ihren 25. Geburtstag feiere und dazu in der Alten Kaserne den Finanz- und Heimatminister Albert Füracker erwarte. Matthias Schöberl, der CSU-Fraktionsvorsitzende im Amberger Stadtrat, erinnerte daran, dass der frühere Oberbürgermeister Wolfgang Dandorfer am 5. Juni Geburtstag hätte. Für die Amberger CSU ein Anlass, seiner um 10 Uhr am Grab im Katharinenfriedhof zu gedenken.

 
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