Amberg
02.04.2023 - 11:34 Uhr

Seniorenforum der Stadt Amberg gut angenommen

Das Seniorenforum der Stadt Amberg ist mittlerweile fester Bestandteil. Es vertritt die besonderen Belange und Interessen älterer Bürger. Bernhard Frank vom Stadtplanungsamt sagt: „Die Veranstaltung ist eine gute Möglichkeit für die älteren Bürger, sich direkt über Themen zu informieren, Wünsche und Anregungen vorzubringen, nicht schriftlich und anonym."

Die Stadt hatte ins ACC zum ersten Forum in diesem Jahr eingeladen, Gastgeber Bürgermeister Franz Badura hatte dazu Fachleute aus dem Stadtplanungsamt, Straßenverkehrsamt, Stabstelle Mobilität und Verkehr, Amt für soziale Angelegenheiten, Seniorenstelle, Kontaktstelle der Selbsthilfegruppen an der Seite. Kerstin Bauer hat die Broschüre „Soziale Beratungsstellen in der Stadt und im Landkreis“ vorgestellt, ein hilfreiches Nachschlagewerk über 112 Seiten mit 130 Beratungsstellen und über 350 Beratungsthemen, dazu eine entsprechende interaktive Karte.

Die Polizei war vertreten, der ZNAS, Bernhard Frank (Stadtplanungsamt) hat Bezug genommen auf das letzte Seniorenforum vergangenes Jahr am 16. Oktober. Dem Wunsch nach mehr Park- und Ruhebänken sei die Stadt weitestgehend nachgekommen: auf der Südseite des Marktplatzes, in der Rathausstraße vor dem ehemaligen Stadtpfarramt, in der Regensburger Straße, in Ammersricht/Neubernricht, am Denkmal im Stadtgebiet Gailoh und an der Kennedystraße Richtung ehemaliger Flugplatz stehen Ruhebänke oder werden aufgestellt. Sogar eine Liegebank auf der Bleichwiese beim ACC steht auf der Agenda.

Breitesten Raum nahm das Referat von Ulrich Schaller (Stabsstelle Mobilität und Verkehr) ein. Laut Schaller steht seit Oktober 2022 eine absperrbare Radabstellanlage am Bahnhofvorplatz. Sie umfasst 40 Stellplätze für Redelecs, hat acht Steckdosen für kostenloses Laden, die Gebühren betragen 50 Cent täglich, fünf Euro monatlich, 50 Euro jährlich, in Kürze soll es im Umfeld des Bahnhofs eine kostenlose Radabstellanlage geben. Schaller informierte über einen Schutzstreifen in der Krumbacher Straße, über die Piktogrammkette Raigeringer Straße und den Radlweg nach Köfering.

Vor der Basilika werden Radbügel errichtet, die Kampagne „Gemeinsam sicher“ soll angegangen werden, vom 5. bis 25. Mai findet wieder das Stadtradeln mit Start am Markplatz statt. Besonders eingegangen ist Schaller in Wort und Bild nach diversen Fragen auf den barrierefreien Ausbau der Köferinger Straße. „Hier haben wir eine gute Lösung gefunden“, erklärte der Referent. Ab September 2024 wird auch eine andere Lücke geschlossen: Es wird eine neue Buslinie 403 geben, die über den bestehenden Kreisel das D-Programm mit einschießen wird.

 
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