Der Landkreis Amberg-Sulzbach bleibt einer der sichersten in Bayern. Das geht aus dem aktuellen Sicherheitsbericht hervor, den Polizeipräsident Thomas Schöniger im Landratsamt vorstellte. Im Vergleich aller 96 Landkreise und kreisfreien Städte im Freistaat liegt der Landkreis bei der Häufigkeitszahl, also der Anzahl der Fälle pro 100.000 Einwohner, auf Platz 2, wie das Landratsamt per Pressemitteilung informiert.
Niedrigster Stand in zehn Jahren
Die Statistik zeigt, dass es im vergangenen Jahr 2.079 Straftaten gab, der niedrigste Stand in den letzten zehn Jahren. Besonders hervorzuheben sei laut Mitteilung die Aufklärungsquote von 71,6 Prozent, die deutlich über dem bayernweiten Schnitt von 66 Prozent liege. „Mit einem weiteren Rückgang der Gesamtstraftaten und der zweitniedrigsten Häufigkeitszahl in Bayern hat sich das Sicherheitsniveau im Landkreis Amberg-Sulzbach erneut verbessert“, fasste Polizeipräsident Thomas Schöniger zusammen.
Die Diebstahlsdelikte machen 24 Prozent und sonstige Straftaten 25,9 Prozent der Gesamtstraftaten aus. Erfreulich sei die Aufklärungsquote bei Diebstählen von 43,5 Prozent und der Rückgang der Wohnungseinbruchdiebstähle um 26,1 Prozent. „Dies sei auch ein Erfolg der Präventionsarbeit der Polizei“, lobte Landrat Richard Reisinger die kostenfreie Beratung der Polizei im Bereich Einbruchsschutz.
Rückgang bei Drogendelikten
Bei der Gewaltkriminalität ist ein leichtes Plus zu verzeichnen. 81 Fälle wurden erfasst, drei mehr als im Vorjahr. Dem gegenüber steht ein starker Rückgang der Rauschgiftkriminalität von 154 auf 68 Fälle, was einem Minus von 55,84 Prozent entspricht. Der niedrigste Wert im Zehnjahresvergleich ist auf die Teillegalisierung von Cannabis zurückzuführen, wonach der Besitz geringer Mengen keinen Straftatbestand mehr darstellt.
Bei den Verletzten im Straßenverkehr verzeichnet das Polizeipräsidium laut Leitendem Polizeidirektor Gerhard Huf einen leichten Anstieg. 387 Verletzte gab es bei insgesamt 2.724 Verkehrsunfällen im Landkreis Amberg-Sulzbach, sechs Menschen wurden getötet. Während die Zahl der Geschwindigkeitsunfälle leicht anstieg (77), ging die Zahl der Verkehrsunfälle unter Alkohol- (23) und Drogeneinfluss (5) leicht zurück.
„Die Menschen dürfen und können sich hier sicher fühlen“, lautete das Fazit des Landrats. Reisinger nutzte die Gelegenheit des Sicherheitsgesprächs, bei dem auch die Leiter der Polizeiinspektionen Amberg, Sulzbach-Rosenberg und Auerbach sowie die Leiter der Kripo Amberg und der Verkehrspolizei Amberg anwesend waren, um den Polizeibeamten für die Zusammenarbeit und ihren Einsatz zu danken.
Diese Meldung basiert auf Informationen des Landratsamts Amberg-Sulzbach und wurde mit Unterstützung durch KI erstellt.














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