„Es geht nicht nur um Auerbach. Es geht um den Landkreis Amberg-Sulzbach. Mit einer Entnahme von Auerbach aus dem Stimmkreis Amberg-Sulzbach würde die politische Mitwirkungsmöglichkeit des Landkreises in München geschwächt“, das betont der ehemalige SPD-Abgeordnete Reinhold Strobl. Er begrüßt es deshalb in einer Pressemitteilung, dass "alle demokratischen Parteien im Landkreis dagegen sind, dass Auerbach künftig dem Stimmkreis Tirschenreuth zugeordnet wird". SPD-Kreisvorsitzender Uwe Bergmann weist darauf hin, dass Auerbach ein fester Bestandteil des Landkreises sei: Das zeige sich auch an der guten Zusammenarbeit auf verschiedenen Ebenen.
Sowohl Bergmann als auch Peter Danninger, Beisitzer im Kreisverband, betonen, dass Auerbach überhaupt nichts mit Tirschenreuth zu tun habe. Auerbach liege praktisch auf der anderen Seite des Truppenübungsplatzes. Es gebe – außer bei der Sparkasse – keinerlei Bezug von Auerbach zu Tirschenreuth. Man hoffe, dass die Entscheidung auf rein sachlicher Ebene ablaufe und nicht politisch geprägt sei, heißt es in der Pressemitteilung der Kreis-SPD: Überlegungen, Auerbach dem Stimmkreis Tirschenreuth zuzuordnen, seien die denkbar schlechtesten.
Eine Zuordnung zum Stimmkreis Tirschenreuth sei in keiner Weise durch Strukturen der Verwaltung unterlegt, sagt Danninger. Deshalb würde dies die operative Zusammenarbeit schwierig gestalten. Mit Auerbach würde der Stimmkreis Tirschenreuth aus Teilen von drei Landkreisen bestehen – und Auerbach würde am Rande dieses Stimmkreises liegen, was die Betreuungsarbeit durch Abgeordnete erschwere. Die SPD hofft auf "eine sachliche Entscheidung und die Respektierung der Argumente aus der Stadt Auerbach, dem Landkreis und den Parteien aus dem Landkreis". Der Stimmkreis Amberg-Sulzbach dürfe nicht geschwächt werden.















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