Amberg
13.04.2021 - 11:12 Uhr

Stadt Amberg: Neue Website rund um Nachhaltigkeit

Die Stadt Amberg hat eine neue Internetseite zum Thema Nachhaltigkeit. Dort zu finden sind Ideen und Themen, wie die Nachhaltigkeits-Ziele der Vereinten Nationen erreicht werden können. Mit den Tipps könne jeder Bürger Teil der Lösung sein.

Oberbürgermeister Michael Cerny, die Koordinatorin für kommunale Entwicklungspolitik Heike Eyb und der Leiter des Bürgermeisteramtes Wolfgang Meier (von links) bei der Vorstellung der neuen Website mit den 17 Nachhaltigkeitszielen der Vereinten Nationen. Bild: Susanne Schwab, Stadt Amberg/exb
Oberbürgermeister Michael Cerny, die Koordinatorin für kommunale Entwicklungspolitik Heike Eyb und der Leiter des Bürgermeisteramtes Wolfgang Meier (von links) bei der Vorstellung der neuen Website mit den 17 Nachhaltigkeitszielen der Vereinten Nationen.

So zu leben, dass eine ökonomische, soziale und ökologische Entwicklung gesichert werden kann, die auch unseren Folgegenerationen ein friedliches Zusammenleben und gutes Auskommen garantiert, ist die Intention der Vereinten Nationen. Die internationale Organisation hat dazu insgesamt 17 Nachhaltigkeits-Ziele entwickelt. Die Stadt Amberg teilte nun in einer Pressemitteilung mit, dass sie in diesem Zusammenhang eine neue Nachhaltigkeits-Website entwickelt hat. Auf dieser Internetseite sind die Aktivitäten der Stadt in Bezug auf die 17 Ziele dargestellt. Die Seite ist direkt erreichbar unter www.amberg.de/nachhaltigkeit und zeigt unter der Überschrift „Tu Du’s“ auch, was jeder Einzelne zum Erreichen der Ziele beitragen kann.

Zur Internetseite der Stadt Amberg

Die sogenannte „Agenda 2030“, die diese Ziele festschreibt, wurde im Jahr 2015 von den 193 Mitgliedsländern der Vereinten Nationen unterschrieben. Sie enthält Vorgaben wie Armutsbekämpfung, fairen Konsum, Klimaschutz und Frieden. Am Herzstück dieser Agenda, den 17 „Sustainable Development Goals“ oder „SDGs“, wie die Nachhaltigkeits-Ziele im internationalen Sprachgebrauch heißen, arbeiten Kommunen weltweit mit. „Als Kommunen sind wir Akteure in einer globalisierten Welt und engagieren uns für die eine Welt sowie eine gute gemeinsame Zukunft“, erklärt Ambergs Oberbürgermeister Michael Cerny.

Dahinter steckt die Idee, dass sich globale Herausforderungen eben auch nur gemeinsam lösen lassen. „Schwierig war es nicht, bei uns die entsprechenden Aktivitäten zu finden, sondern vielmehr, die vielen Projekte in kurzer Form darzustellen. Das hat uns selber etwas überrascht“, berichtet Initiatorin Heike Eyb, die bei der Stadt Amberg als Koordinatorin für kommunale Entwicklungspolitik tätig ist. So kann man beispielsweise nachlesen, dass der Amberger Stadtrat bereits im Dezember 2019 als eine der ersten Kommunen Bayerns die Photovoltaikpflicht in Neubaugebieten beschlossen hat. „Dieser Beschluss ist wirtschaftlich für die Häuslebauer und gleichzeitig gut für die Umwelt“, meint die Initiatorin. Denn er trage zu mehreren Zielen bei: der Nummer 7 „saubere und bezahlbare Energie“, Ziel 11 „nachhaltige Städte und Gemeinden“, Ziel 12 „nachhaltiger Konsum und nachhaltige Produktion“ sowie Ziel 13, den „Maßnahmen zum Klimaschutz“.

„Es ist eine sehr umfangreiche Sammlung geworden, wobei aber kein Anspruch auf Vollständigkeit besteht“, betont Heike Eyb und macht darauf aufmerksam, dass die Seite ein lebendes Projekt sein soll, das sich immer wieder erweitert, verändert und anpasst. So hat sie unter anderem die Darstellung von Nachhaltigkeitsakteuren in der Stadt als einen nächsten denkbaren Schritt ins Auge gefasst. Auch die kürzlich vorgestellte Broschüre „Amberg. Global. Nachhaltig. So geht’s! – Gestalten, Haushalten & Sanieren in Wohneigentum und Miete“ wird auf der Seite vorgestellt und kann heruntergeladen oder bestellt werden. Hinzu komme, dass die Website deutlich macht, wie eng die Ziele miteinander verwoben sind und dass viele der Projekte gleich auf mehrere Ziele hinwirken.

Außerdem solle sich jeder Einzelne angesprochen fühlen, sich selbst den globalen Herausforderungen stellen und so zu einem Teil der Lösung werden. Mit der „Agenda 2030“ werde eine Zukunft angestrebt, in der Natur und Klima geschützt werden, weniger Menschen Not leiden und die Gesellschaft zusammenhält. Der Blick gehe dabei klar über die nationalen Grenzen hinaus. Außerdem sei Tempo gefragt, denn die Staatengemeinschaft hat sich eine klare Frist gesetzt, so Eyb: „Nicht umsonst trägt der Ziele-Katalog den Namen Agenda 2030.“

Amberg11.04.2021
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