Amberg
17.03.2026 - 16:24 Uhr

Startschuss für den Firmenlauf Amberg-Sulzbach 2026

Die Organisatoren setzen auf ein bewährtes Konzept: Der Firmenlauf Amberg-Sulzbach wird wieder in hybrider Form über die Bühne gehen. Diesmal neu: Die Lebenshilfe ist mit am Start.

Die Offiziellen gehen mit gutem Vorbild voran: Sie starten durch, um für den Firmenlauf Amberg-Sulzbach zu werben. Mit dabei unter anderem: Viola Vogelsang-Reichl (Vierte von rechts; Oberpfalz Medien), Franz Badura (Vierter von links; Ambergs 3. Bürgermeister) sowie Stefan Frank (Dritter von links; Bürgermeister Sulzbach-Rosenberg). Bild: Stephan Huber
Die Offiziellen gehen mit gutem Vorbild voran: Sie starten durch, um für den Firmenlauf Amberg-Sulzbach zu werben. Mit dabei unter anderem: Viola Vogelsang-Reichl (Vierte von rechts; Oberpfalz Medien), Franz Badura (Vierter von links; Ambergs 3. Bürgermeister) sowie Stefan Frank (Dritter von links; Bürgermeister Sulzbach-Rosenberg).

Von Christopher Dotzler

Mit dem offiziellen Auftakt bei der VR-Bank Amberg-Sulzbach ist der Startschuss für den Firmenlauf Amberg-Sulzbach 2026 gefallen. Bei der Pressekonferenz in der Amberger Bahnhofstraße stimmten Organisatoren, Partner und Unterstützer auf die inzwischen 17. Auflage der beliebten Breitensportveranstaltung ein – und machten deutlich: Der Firmenlauf ist längst mehr als nur ein sportlicher Termin im Kalender.

„Wir sind stolz drauf“, sagte Organisator Sven Hindl zum langjährigen Erfolg. Der Firmenlauf habe sich über die Jahre zu einem festen Treffpunkt für Unternehmen, Mitarbeitende und Sportbegeisterte in der Region entwickelt. Der diesjährige Lauf findet vom 8. Juni bis 8. Juli statt, wobei es am letzten Tag rund um das Eisstadion in Amberg zu einem großen Treffen aller Teilnehmer kommt. Sie legen die letzten fünf Kilometer wie gewohnt über das Gelände der ehemaligen Landesgartenschau zurück.

Die Zahlen aus dem vergangenen Jahr unterstreichen die Dimension: Rund 3000 Teilnehmer aus 114 Firmen legten gemeinsam beeindruckende 118.000 Kilometer zurück. Auch im Jahr 2026 setzen die Veranstalter auf Kontinuität – sowohl bei der Strecke als auch bei bewährten Partnern. So sind unter anderem die AOK Bayern und Oberpfalz-Medien erneut mit an Bord.

Dankbar für Teilhabe

Neu ist in diesem Jahr die Zusammenarbeit mit der Lebenshilfe Amberg-Sulzbach. Deren Vorstandsvorsitzender Bernhard Vahle zeigte sich dankbar: „Schön, dass Sie auf uns zugekommen sind. Normalerweise kennen wir es andersherum: nämlich, dass wir uns um Teilhabe bemühen müssen.“ Für ihn sei die Teilnahme ein wichtiges Signal, denn „zur Teilhabe gehört auch Freizeit und Sport“. Wie viele Menschen aus der Lebenshilfe teilnehmen werden, sei derzeit noch offen – das gemeinsame Erlebnis stehe im Vordergrund.

Das Thema Inklusion spielte auch für Amberg eine wichtige Rolle. Der dritte Bürgermeister Franz Badura, der selbst mehrfach mitgelaufen ist, betonte die verbindende Kraft des Events. Badura, der seit seiner Jugend sehbehindert ist, steht dabei auch persönlich für das Motto des Laufs. Dieses lautet: „Gesunde Firmen laufen länger“. Ein Ansatz, den auch ERSC-Amberg-Vertreter Frank Jacobi unterstrich. Neben dem sportlichen Aspekt spielt auch das Netzwerken eine große Rolle. Viola Vogelsang von Oberpfalz-Medien, die wieder als Medienpartner auftreten, verwies darauf, dass die Veranstaltung nicht nur vor Ort, sondern auch medial auf großes Interesse stößt: „Die Fotos werden immer unglaublich gut geklickt.“

Bewährter Caterer

Für das leibliche Wohl sorgt erneut das Team um Kilian Schön, das bereits seit eineinhalb Jahrzehnten dabei ist. Es gibt wieder Brotzeitbrettln, von denen im vergangenen Jahr rund 210 serviert wurden. Um die Abläufe zu erleichtern, können diese vorab reserviert werden. Dafür wird eine Gebühr von 40 Euro erhoben, die jedoch vollständig in Essens- und Getränkegutscheine umgewandelt wird. Ziel sei es, Planungssicherheit zu schaffen und leere Tische zu vermeiden.

Auch aus kommunaler Sicht wird der Firmenlauf geschätzt. Sulzbach-Rosenbergs Bürgermeister Stefan Frank bezeichnete es als „schön“, dass die Veranstaltung weiterhin hybrid organisiert werde – also sowohl zentral in Amberg als auch dezentral in den Wochen vor dem 8. Juli. Gleichzeitig äußerte er den Wunsch, den Lauf künftig wieder nach Sulzbach-Rosenberg zu holen, auch wenn die Standortbedingungen dort aktuell schwieriger seien.

Hintergrund:

Der Firmenlauf Amberg-Sulzbach

  • Hybride Veranstaltung
  • Kilometer sammeln vom 8. Juni bis 7. Juli theoretisch weltweit möglich.
  • Live-Event am Mittwoch, 8. Juli, am Eisstadion: Die letzten fünf Kilometer werden gemeinsam zurückgelegt (die bekannte Strecke am Landesgartenschau-Gelände).
  • Teilnahmeberechtigt sind Mitarbeitende aus Unternehmen, Behörden, Verbänden, Hochschulen und medizinischen Einrichtungen. Auch Ruheständler sind willkommen.
  • Ab sofort Anmeldungen unter www.firmenlauf.bayern
  • Anmeldeschluss ist der 19. Juni. Die Startgebühr beträgt 21 Euro pro Person. Es gibt ein Teilnehmerlimit von 3000 Startplätzen.
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