Die beiden Kreisverbände Amberg und Sulzbach-Rosenberg der Katholischen Arbeitnehmerbewegung (KAB) unternahmen eine Wanderung auf dem Gemeinwohlwanderweg auf dem Mariahilfberg. „Gemeinwohl“ ist das KAB-Jahresthema 2020/21.
KAB-Diözesansekretär Markus Nickl betonte, dass die Frage nach dem Gemeinwohl eine ureigenste Frage der katholischen Soziallehre sei. "Die kleinen beispielhaften Alltagsfakten auf den Tafeln, die den Gemeinwohlweg ausmachen, zeigen unser alltägliches Verhalten, aber auch Möglichkeiten der Veränderung zu einer Gesellschaft, die den Nächsten und damit uns alle wieder in den Blick bekommt."
Christine Sollfrank von KAB-Diözesanverband führte die Teilnehmer entlang der Tafeln, die folgende Themen aufgriffen: Zukunft der Arbeit, Familien, Mobilität, Ernährung, Gesundheits- und Daseinsvorsoge und arbeitsfreier Sonntag. Die Tafeln sind laut Sollfrank wie Flurdenkmäler, die ihre ureigene Geschichte erzählen. Manche seien beschriftet und man könne so manche Tragödie, aber auch Dankbarkeit für eine Errettung oder ein gutes Heimkommen nach dem Krieg herauslesen. So bleibe manche Geschichte im Gedächtnis haften und beim Weitergehen komme der Mensch ins Grübeln über das dargestellte Ereignis.
Der Gemeinwohlweg macht während der Sommerferien in Rötz Station und wird vom Wanderparkplatz Rötz in Richtung Eixendorfer Stausee sechs Wochen begehbar sein. Der Weg ist grundsätzlich ungeführt, da die Tafeln genügend Informationen für die Interessierten bereithalten.



















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