21.05.2021 - 11:09 Uhr
AmbergOberpfalz

Nicht weniger Erstklässler durch Corona in Amberg und Amberg-Sulzbach

Diesen Artikel lesen Sie mit
Alle Informationen zu OnetzPlus

Die Corona-Situation ist und bleibt undurchschaubar. Wann Schulen im Kreis Amberg-Sulzbach wieder ganz zum Normalbetrieb zurück kehren können, ist noch unklar. Wie beeinflusste Corona die Schulanmeldungen 2021? Wir haben nachgefragt.

Auch 2021 dürfen Grundschulen im Landkreis Amberg-Sulzbach wieder zahlreiche Erstklässler begrüßen.
von Mareike Schwab Kontakt Profil

Die Eltern von zukünftigen Erstklässlern standen dieses Jahr vor einer schwereren Entscheidung, als die Jahre zuvor. Denn ihre Kinder haben Corona bedingt weniger Zeit im Kindergarten verbracht, und auch Kooperationsveranstaltungen mit der Schule fanden weniger statt. Home-Schooling und Wechselunterricht sind zudem keine schönen Aussichten. Die Corona-Situation bleibt weiterhin undurchschaubar. Trotz alledem schreckten die Eltern im Landkreis Amberg-Sulzbach nicht vor der Grundschulanmeldung ihrer Kinder zurück. "Trotz Corona wird es 2021 nicht weniger Erstklässler geben", sagt Beatrix Hilburger, die Leiterin des Schulamts Amberg/Amberg-Sulzbach.

Sie kann die Sorgen der Eltern verstehen. Doch: "Die Einschulung ist immer eine Einzelfallentscheidung, die von den Eltern unter Einbezug verschiedener Kriterien reflektiert geschieht", erklärt Hilburger. Diese Entscheidung habe nichts mit der Corona bedingten Ausnahmesituation zu tun. An vielen Schulen gab es laut Hilburger Präsenztermine, so dass eine intensive Beratung vor Ort stattfinden konnte. Eine telefonische Beratung war für alle Familien möglich. Zudem wurden Elternabende online angeboten. An manchen Schulen gab es die Möglichkeit, bei Einzelterminen das Schulhaus zu besichtigen. Das half den Eltern offenbar zusätzlich bei ihrer Entscheidung.

Corona sorgt auch für Kopfzerbrechen beim Übertritt

Amberg
Info:

Wann ist man ein Erstklässler?

  • Für Kinder, die zwischen dem 1. Juli und dem 30. September sechs Jahre alt werden, wurde zum Schuljahr 2019/2020 ein Einschulungskorridor eingeführt.
  • Die Eltern entscheiden nach Beratung und Empfehlung durch die Schulen, ob ihr Kind zum kommenden Schuljahr oder erst ein Jahr später eingeschult wird.
  • Die Entscheidung der Eltern, das Kind zurückzustellen, musste heuer bis 12. April schriftlich der Schule mitgeteilt werden.

Quelle: Bayerisches Kultusministerium (www.km.bayern.de)

Für Sie empfohlen

 

 

 

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.