25.08.2021 - 11:39 Uhr
AuerbachOberpfalz

Kolping Auerbach bleibt auch in der Pandemie spendabel

Neuwahlen, Ehrungen und eine Spende standen bei der Kolpingsfamilie Auerbach auf dem Programm. Von links Anton Lord (50 Jahre Mitgliedschaft), Alfred Felser (60 Jahre), der neue Kassier Stefan Egerer, Günter Grüner (50 Jahre), Christian Neeß (60 Jahre), Vorsitzender Herbert Appl, Mitarbeiterin Lotte Mura, die 1000 Euro für den Archeladen entgegennahm, Josef Gumann (Verabschiedung), Vorsitzende Annemarie Hartmann, Willi Schelz (25 Jahre) und Sieglinde Kugler (Verabschiedung).
von Autor SCKProfil

Nach einer etwa zweijährigen Pause bestätigte die Kolpingsfamilie Auerbach in ihrer Hauptversammlung das Vorstands-Tandem Annemarie Hartmann und Herbert Appl. Pater Marek Flasinski, der derzeit in Urlaub weilt, bleibt der Präses. Erneut das Vertrauen erhielten auch Schriftführer Georg Kugler, Vermögensverwalter Norbert Grüner, die Kassenprüfer Alfred Felser und Anton Lord sowie die Ausschussmitglieder Helga Ebert, Alfred Frohnhöfer, Resi Seitz und Georg Suttner. Vor drei Jahren zu Kolping gestoßen, tritt Stefan Egerer die Nachfolge von Josef Gumann im Amt des Kassiers an.

Herbert Appl berichtete über ein sehr stark reduziertes Vereinsleben durch die Corona-Pandemie. Im laufenden Jahr beschränkten sich die Aktivitäten auf den Kreuzweg zum Pinzigberg und die Maiandacht an der Kapelle zur verlassenen Mutter.

Gestartet hat Kolping Auerbach gemeinsam mit Missio eine Sammlung ausgedienter Handys. Die Raiffeisenbank Auerbach stellte für die Aktion ein Box auf, während die Sparkasse ihre anfängliche Zusage wieder zurückgezogen habe. Appl bat, nur die Handys zur Raiffeisenbank zu bringen. Ladegeräte müssten weiter beim Elektronikabfall im Wertstoffhof entsorgt werden.

Die Frauengruppe vermisste nach den Worten von Annemarie Hartmann ihre liebgewordenen Erntedank- und Palmkätzchen-Aktionen, Advents- und Weihnachtsbasare. Auch der Schmuck am Kolpinghaus wurde reduziert. Dankbar erwähnte Hartmann die Gottesdienste mit Pfarrer Hans Eisend.

Kassier Josef Gumann vermeldete einige Spenden. 1000 Euro erhielten die Steyler Missionarinnen für die örtlichen Teilnehmerinnen an der Aktion „Missionarin auf Zeit“. Kathrin Blaha hat sich für ein Jahr in Bolivien entschieden; Marlene Blaha wird im Oktober ihren caritativen Einsatz in Portugal beginnen. Jeweils 1000 Euro gingen auch an die Flutopfer im Ahrtal und in den beiden Kolping-Diözesanverbände Aachen und Köln. Als Gast in der Versammlung nahm Lotte Mura für den Archeladen eine Spende von 1000 Euro entgegen.

Den Verlust aus 2019 durch die Kündigung der Hausmeisterwohnung habe Kolping 2020 kompensiert, weil nun die Caritasstation dort eingemietet ist, schilderte Vermögensverwalter Norbert Grüner. Die Photovoltaikanlage warf ebenfalls Einnahmen ab. Ausgefallene Veranstaltungen verursachten geringere Kosten für Reinigung und Raumpflege.

Für eine Reihe von langjährigen Mitgliedern lagen Urkunden, Ehrennadeln, Wochenendgutscheine in einem Kolping-Hotel und Präsente bereit. So würdigten die Verantwortlichen Willi Schelz sowie in Abwesenheit Bernhard Bundscherer, Franziska Schmeller und Magdalena Weber für 25 Jahre in der Kolpingsfamilie. Ehrungen galten Hermann Friedl für 40 Jahre, Günter Grüner und Anton Lord für 50 Jahre sowie Christian Neeß und Alfred Felser für 60 Jahre Treue zum Kolpingverein.

"Vergelt's Gott" sagten Hartmann und Appl den ausgeschiedenen Vorstandsmitgliedern Sieglinde Kugler und Josef Gumann, der sich unter anderem als Interimsvorsitzender und zuletzt als Kassier eingebracht hat. Darüber hinaus hat er sich bereit erklärt, die Chronik der Kolpingsfamilie Auerbach zu schreiben.

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