Es tut sich was in Sachen Landtags-Stimmkreis Amberg-Sulzbach und den Plänen zur Ausgliederung von Auerbach. "Die Diskussion um eine Aufteilung des Stimmkreises und eine Herausnahme Auerbachs scheint sich auf der Zielgeraden zu befinden. Die Bayerische Staatsregierung wird dem Landtag vorschlagen, dass Auerbach im Stimmkreis Amberg-Sulzbach verbleibt", betont in einer Pressemitteilung Landtagsabgeordneter Harald Schwartz. Er selbst gehe davon aus, dass der Landtag dem Vorschlag der Staatsregierung folgen werde, wolle aber der Entscheidung des Gremiums nicht vorgreifen.
Dabei hätten sich die Bemühungen und Gespräche, die Schwartz als Stimmkreisabgeordneter in den vergangenen Wochen mit Auerbachs Bürgermeister Joachim Neuß, Staatsminister Albert Füracker, den weiteren Stimmkreisabgeordneten aus der Oberpfalz sowie den zuständigen Ministerialbeamten führte, ausgezahlt, heißt es in dem Schreiben. "Am Ende scheinen die guten Argumente, die wir für einen Verbleib Auerbachs vorbringen konnten, zu ziehen", erläutert Schwartz die Hintergründe. Man habe beispielsweise durch steigende Schülerzahlen oder Betriebsneuansiedelungen deutlich machen können, dass keine erhebliche Bevölkerungsminderung absehbar sei. Außerdem sei man damit durchgedrungen, dass Auerbach keine enge Verbindung zum Stimmkreis Tirschenreuth habe.
"Wenn der Landtag dem Vorschlag der Staatsregierung folgt, bleiben die gewachsenen Strukturen innerhalb des Stimmkreises Amberg-Sulzbach durch den Landkreis Amberg-Sulzbach und die Stadt Amberg erhalten und werden nicht grundlos getrennt. Davon profitieren am Ende alle Bürgerinnen und Bürger", wird Schwartz zitiert.















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