23.08.2021 - 11:05 Uhr
AuerbachOberpfalz

Schulschwestern in Auerbach freuen sich auf drei Novizinnen

Nach dem Postulat beginnt für drei junge Frauen nun die nächste Etappe auf ihrem Weg ins Kloster.

Noch tragen (von links) Katharina Höller, Anke Bosse und Natalie Suska Zivilkleidung. Am Mittwoch bekommen sie ihren Habit überreicht.
von Autor SCKProfil

Ein halbes Jahr lang wollten Anke Bosse, Katharina Höller und Natalie Suska im Postulat das Ordensleben bei den Auerbacher Schulschwestern besser kennenlernen. Jetzt fühlen sie sich bereit, ins Noviziat einzutreten. Den Festgottesdienst zu ihrer Einkleidung zelebrierte am Mittwochmorgen der Bamberger Erzbischof Ludwig Schick in der Mutterhauskirche. Auswärtige Gäste hatten dazu keinen Zutritt, aber der Fernsehsender K-TV übertrug den Gottesdienst live.

Die 24-jährige Anke Bosse stammt aus Heilbronn und studiert derzeit Psychologie. An der Katholischen Universität in Eichstätt machte sie Bekanntschaft mit Schwestern der Kongregation, die sie zu einem Besuch im Auerbacher Mutterhaus mitnahmen. Dabei habe Gott ihr Herz bewegt und ihre Berufung spüren lassen. Sie entschloss sich, nach dem Abschluss ihres Studiums in der Oberpfalz zu leben. Das Postulat verbrachte sie im Mutterhaus hauptsächlich am Laptop und in Online-Konferenzen, um ihre Masterarbeit fertig zu schreiben.

Die 24-jährige Katharina Höller, geboren in Essen, hat ihr zahnmedizinisches Studium schon mit dem Examen abgeschlossen. Sie entschied sich vor einem Jahr zu einem Leben mit und bei den Auerbacher Schulschwestern. Zwischen ihr und dem Klostereintritt standen dann "nur" noch ein Semester Studium und das halbjährige Staatsexamen im thüringischen Jena. Nach diesem Lernmarathon kam sie endgültig nach Auerbach. Mit ihr lebt nun schon die zweite approbierte Zahnärztin im Kloster der Schulschwestern. Sie sammelte während der Zeit im Postulat erste Berufserfahrungen in einer Zahnarztpraxis.

Natalia Suska ist in Polen geboren und aufgewachsen. Fünf Jahre sind es nun her, dass sie mit ihrer Familie nach Baden-Württemberg in die Nähe von Stuttgart gezogen ist. Nach ihrem Abitur begann sie in Tübingen eine Einführung auf ein Theologie-Studium. Dieses sogenannte Propädeutikum hat sie abgebrochen, weil sie während ihrer Sprachkurse immer mehr den Ruf zum Ordensleben vernommen habe. Während der sechs Monate des Postulats hat sie Praktika in unterschiedlichen Arbeitsbereichen der Kongregation absolviert, die der beruflichen Orientierung dienten.

Der lange Weg ins Kloster

Auerbach

 

 

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