03.06.2019 - 14:48 Uhr
BayernOberpfalz

Polizei warnt nach tödlichen Unfällen vor dem Baden in Flüssen

Nach mehreren tödlichen Badeunfällen in Bayern hat die Polizei vor dem Schwimmen in Flüssen gewarnt.

Eine Frau schwimmt im See.
von Agentur DPAProfil

Das Baden sei wegen der hohen Wasserstände und Fließgeschwindigkeit besonders gefährlich, sagte eine Polizei-Sprecherin am Montag. Auch wenn ein Fluss friedlich aussehe, dürfe man die Wucht von Unterwasserströmungen und Wasserwalzen nicht unterschätzen. Außerdem erhöhten herumtreibende Äste und Baumstämme die Verletzungsgefahr.

In Schwaben und Oberbayern werden seit Sonntag zwei Menschen nach Badeausflügen vermisst. Die Polizei hielt es für unwahrscheinlich, die beiden noch lebend zu bergen. Derzeit seien die Flüsse aufgrund des dreckigen und trüben Wassers und der zugewachsenen Ufer schwer einsehbar. Die Suche war am Sonntagabend zunächst unterbrochen worden. Ein 46-jähriger Mann, der im oberbayerischen Landkreis Miesbach in der Mangfall badete, und ein 16-jähriger Jugendlicher, der bei Augsburg die Lech durchschwimmen wollte, waren von der Strömung mitgerissen worden. Bei der Suche wurden Boote und Hubschrauber eingesetzt.

Am Sonntag war es im Freistaat zu mehreren tödlichen Unfällen an Seen und Flüssen in Bayern gekommen. Ein 19-Jähriger starb nach einem Badeunfall im Neufahrner Mühlsee (Landkreis Freising). Am Schafirrsee in Ingolstadt-Gerolfing wurde ein 78-Jähriger leblos im Bereich einer Badestelle gefunden. Im Hamlarer Baggersee (Landkreis Donau-Ries) verunglückte ein 20-Jähriger im Wasser und starb wenige Stunden nach der Bergung durch Taucher in einer Klinik.

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