16.07.2021 - 10:27 Uhr
BirglandOberpfalz

Füracker gibt Startschuss für Glasfaserausbau in der Gemeinde Birgland

Mit einem symbolischen Spatenstich startete Finanz- und Heimatminister Albert Füracker zusammen mit Gästen aus Politik und Wirtschaft die digitale Zukunft für die Gemeinde Birgland. Bald schon fließen Daten blitzschnell in Glasfaserkabeln.

Beim Startschuss für den Breitbandausbau (von links): Referatsleiter des Finanzministerium, Bernd Geisler, Finanz- und Heimatminister Albert Füracker, Landrat Richard Reisinger, Breitbandberater Andreas Frank, Bürgermeisterin Birgland, Brigitte Bachmann, Christian Brandl von der Firma Brandl Services GmbH, MdL Harald Schwartz und Regierungspräsident der Oberpfalz, Axel Bartelt.
von Heidi FranitzaProfil

Im Landkreis Amberg-Sulzbach wird Birgland nach Abschluss der Arbeiten die erste Gemeinde sein, die zu 100 Prozent mit Glasfaser bis ins Gebäude hinein versorgt ist. Der Gemeinderat mit Bürgermeisterin Brigitte Bachmann haben die richtigen Entscheidungen getroffen“, so Finanz- und Heimatminister Albert Füracker beim symbolischen Spatenstich am Donnerstag. Füracker weiter: „Eine hochleistungsfähige digitale Infrastruktur ist ein zentraler Standortfaktor für Wirtschaft und Gesellschaft und daher entscheidend für die Zukunftsfähigkeit einer Region. Die Birgländer sind Vorreiter und das Paradebeispiel für den geförderten Breitbandausbau im ländlichen Raum: Mit vier Förderbescheiden über insgesamt rund fünf Millionen Euro treibt die Gemeinde den Ausbau des Highspeed-Internets vorbildlich voran.“

Drei Bauabschnitte

Der aktuelle Glasfaser-Gigabit-Ausbau umfasst in drei Bauabschnitten insgesamt eine Investition von 3,8 Millionen Euro, davon gewährt der Bayerische Staat 3,12 Millionen Euro als Breitband-Förderzuschuss, war zu hören. Dazu werden über 22 Kilometer neue Glasfaserleitung neu gebaut und 493 Häuser angeschlossen. Bürgermeisterin Brigitte Bachmann: „Diese Maßnahme legt das Fundament für die Weiterentwicklung der Region. Wir als Gemeinde machen uns stark für unsere Bürger und wir freuen uns, mit dem Glasfaserausbau im Landkreis und in Bayern voraus gehen zu können.“

Gemäß der neuen Bayerischen Gigabitrichtlinie heißt das ambitionierte Ziel des Freistaates: Gigabit Bayernweit bis 2025. Rund drei Jahre werden die Arbeiten dauern, gab Christian Brandl von der Firma Brandl Services GmbH an. MdL Harald Schwartz würdigte die Entscheidung der Gemeinde, beim Gigabitausbau "ganz vorne dran zu sein". Der Regierungspräsident der Oberpfalz, Axel Bartelt, sah in der Maßnahme eine "entscheidende Weichenstellung in Richtung Zukunft". Landrat Richard Reisinger wertschätzte die zukunftsorientierte Arbeit von Bürgermeisterin Brigitte Bachmann.

Flächendeckende Förderung

Nachdem die Europäische Kommission den Antrag Bayerns auf einen staatlich geförderten Gigabitausbau genehmigte, ist jetzt eine flächendeckende Förderung in Gebieten möglich, die bereits über einen Breitband-, aber nicht über einen Gigabitanschluss verfügen, heißt es. Der Freistaat fördert künftig nur noch Glasfaseranschlüsse bis in die Gebäude. Neben der bisherigen Förderung der Wirtschaftlichkeitslücke, werden künftig auch Betreibermodelle ermöglicht. Ausführliche Informationen und Dokumentationen unter www.schnelles-internet-in-bayern.de. Dort findet man auch den Link zum Bayernatlas mit der Darstellung der bereits vorhandenen Glasfaserversorgung. Unter bitratenkarte.de/as/birgland kann man bei jedem einzelnen Haus prüfen, welche Datenrate für das Internet zur Verfügung steht.

Breitbandausbau beginnt im Birgland

Birgland
Bürgermeisterin Brigitte Bachmann begrüßte Staatsminister Albert Füracker, der bereits beim Start des Breitbandausbaus im Juni 2015 der Gemeinde Birgland die Ehre gab.
Der Förderbescheid über 3,12 Millionen Euro, mit dem die Gemeinde Birgland als erste Gemeinde der Oberpfalz für eine flächendeckende Versorgung mit Glasfaserkabel sorgen kann, ist in Trockenen Tüchern. Von links: Finanz- und Heimatminister Albert Füracker, Bürgermeisterin Birgland Brigitte Bachmann und Referatsleiter im Finanzministerium, Bernd Geisler.

 

 

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.