Unter dem Thema „Wie kann die Vernetzung regionaler Gesundheitsakteure aufrechterhalten werden“ trafen sich kürzlich die regionalen Akteure des „Smarten Gesundheitsnetzwerks Schwarzach-Regen“ erstmalig zu einer Präsenzveranstaltung in der Hammerseehalle in Bodenwöhr. Anna-Sophie Birchner, Koordinatorin des SGN, moderierte die Veranstaltung.
Neben Vertretern von medizinischen Einrichtungen aus dem Landkreis Schwandorf nahm auch die stellvertretende Landrätin Birgit Höcherl an der Veranstaltung teil. Günter Makolla, Generationenbeirat in Bodenwöhr, berichtete von der Arbeit der Aktionsgruppe „Gesundes Altern in der Oberpfalz“. Er hat im Arbeitskreis „Digitale Kompetenz 65+“ ein Schulungskonzept für Senioren erarbeitet.
Die Netzwerk-Akteure sprachen sich für eine weitere Zusammenarbeit aus. „Zusammen sind wir stärker“, betonte der Ärztliche Direktor der Asklepios Klinik Oberviechtach, Dr. Christian Glöckner. Ein Netzwerk aber bedürfe der Koordination, sonst sei kein effektives Arbeiten möglich. Die Notwendigkeit einer klaren Zielsetzung und Strukturierung im Netzwerk betonte auch der Geschäftsleiter des Zweckverbandes für Rettungsdienst und Feuerwehralarmierung Amberg, Stefan Neppl. Wolfgang Zwicknagl von der Agentur für Arbeit Schwandorf machte deutlich, welche Vorteile eine Zusammenarbeit mit den Gesundheitsregionen Cham und Amberg-Sulzbach haben könne.
Die neue Anlaufstelle soll „Gesundheitsregion-plus“ heißen, am Landratsamt Schwandorf angesiedelt werden, die Gesundheitsakteure des gesamten Landkreises vernetzen und Arbeitsgruppen zu verschiedenen Themenfeldern koordinieren. Stellvertretende Landrätin Birgit Höcherl versprach, sich für eine Realisierung dieser Plattform stark zu machen.















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