22.07.2021 - 16:20 Uhr
EbermannsdorfOberpfalz

169 Bewerber für 21 Bauplätze in Ebermannsdorf

Der Bauboom in der Region hält an. Gut, dass es in der Gemeinde Ebermannsdorf bald eine neues Baugebiet gibt. Doch für 21 Bauplätze sind bereits 169 Bewerbungen eingegangen. Die Bauplatzvergabe erfolgt nach einem Punktesystem.

Die Rapsernte steht zwar noch an, doch dann werden in wenigen Monaten die Baumaschinen anrücken. Der Gemeinderat in Ebermannsdorf hat für das Baugebiet "Barbarafeld" die öffentliche Auslegung der Planungen für eine Wohnbebauung beschlossen.
von Paul BöhmProfil

In der letzten Sitzung vor der Sommerpause wurden die Planentwürfe für das neue Wohnbaugebiet "Barbarafeld" unter Dach und Fach gebracht. Der Gemeinderat billigte die abschließende Planung der Landschaftsarchitekten und Stadtplaner-Partnerschaft Neidl+Neidl aus Amberg. Die beschlossenen Änderungswünsche seien mit einbezogen worden, sagte Bürgermeister Erich Meidinger. Die Verwaltung wurde beauftragt, die Beteiligung der Behörden sowie die sonstigen Träger öffentlicher Belange und die Beteiligung der Öffentlichkeit durchzuführen. Beschlossen zudem von den Gemeinderäten die Vergabegrundsätze für Bauplätze im „Barbarafeld“. Wie in der Sitzung zu hören war, sind 21 Bauplätze zu vergeben. „Bei der Verwaltung sind inzwischen 169 Bewerbungen für einen Bauplatz eingegangen, davon kommen über 50 Bewerbungen aus dem Gemeindebereich von Ebermannsdorf“, sagte Bürgermeister Meidinger. Zum weiteren Vorgehen hat sich der Gemeinderat für Vergabegrundsätze entschieden. Der Bewerbungszeitraum wurde vom Gemeinderat nach Festsetzung der Quadratmeterpreise zeitnah auf maximal acht Wochen festgesetzt. Wie der Gemeinderat entschieden hat, ist ein ausgearbeitetes Punktesystem die Grundlage für die Vergabe. Bauamtsleiterin Anna-Lena Braun stellte die Vergaberichtlinien vor. Darin seien Aussagen zur Bauverpflichtung, zum Wiederkaufsrecht, Punktgleichheit von Bewerbern, Aussagen zu Wunschgrundstücken, Kostenpauschalen. sowie Fragen zu Ortsbezugs- und Sozialbezugskriterien zu finden. Die Vergabe von Baugrundstücken der Gemeinde Ebermannsdorf erfolge in Abstimmung durch die Verwaltung und den Gemeinderat nach den erstellten Kriterien- und Punktsystem. Die Grundstücke werden dann nach einer aufgestellten Rangliste vergeben werden.

Im März waren es noch 27 Parzellen

Ebermannsdorf

Stolze 17 Punkte hatte der Gemeinderat in Ebermannsdorf auf der Tagesordnung in der letzten Sitzung vor der Sommerpause. Weiter ging es mit dem Ausbau der Ganztagsbetreuung an der Grundschule Ebermannsdorf. Hier übertrugen die Gemeinderäte die Entscheidungsbefugnis zur Vergabe der ausgeschriebenen Gewerke auf Bürgermeister Erich Meidinger. Die Ausschreibung für die Lüftung sei darin nicht enthalten. Die Vergabe solle an den wirtschaftlich günstigsten Anbieter erfolgen, so die Vorgabe des Gemeinderates. „Es laufen derzeit die Ausschreibungen für die verschiedenen Gewerke“, informierte der Rathauschef. Zwischenzeitlich wurde der Zuschuss-Antrag nach der „Richtlinie zum beschleunigten Infrastrukturausbau der Ganztagsbetreuung für Grundschulkinder 2020 bis 2021“ sowohl für die Ausstattungsgegenstände als auch für die weiteren Maßnahmen genehmigt. Der Gemeinderat beschloss, auch im Schuljahr 2021/2022 für die Buslinie 54 Diebis-Amberg die Kosten von 1500 Euro abzüglich des Anteils der Gemeinde Ensdorf von 500 Euro zu übernehmen.

Bestätigt hat der Gemeinderat die Wahl von Christian Gresser zum 1. Kommandanten der Freiwilligen Feuerwehr Ebermannsdorf. Doppelt konnte das Amt der 2. Kommandanten mit Philipp Lasser und Thomas Pirzer besetzt werden, um die vielfältigen Feuerwehraufgaben zu verteilen. Die Amtszeit der Ebermannsdorfer Feuerkommandanten beträgt sechs Jahre und beginnt am 1. November 2021, so der Bürgermeister.

Zu den Bebauungsplänen der Gemeinde Kümmersbruck „Siedlerstraße III“, sowie eines sonstigen Sondergebietes „Einsatztrainingszentrum Zoll“ in Kümmersbruck und des Bebauungsplans „Kreuzhügel 2“ und „Kreuzhügel 3“ mit integriertem Grünordnungsplan in der Gemeinde Kümmersbruck wird die Gemeinde Ebermannsdorf keine Stellungnahme abgeben, da die Gemeinde in ihrer Planungshoheit durch die Bauleitplanung der Nachbargemeinde nicht berührt wird. CSU Fraktionssprecher Günter Denk stellte den Antrag, dass man zur Septembersitzung den Investor für die Wirtschaftsgebäude im Bereich der „Neuen Mitte“ zu einem Informationsaustausch wegen der weiteren Planung einladen sollte. Dem stimmte die Gesamtheit des Gemeinderates zu, um einen zeitlichen Ablauf der Planung zu bekommen. Auch die von der Verwaltung ausgearbeitete Satzung über die Erhebung von Verwaltungskosten für Amtshandlungen im eigenen Wirkungskreis wurde einstimmig befürwortet. Die Satzung tritt nach der Bekanntmachung in Kraft. Die nächste Sitzung ist für Montag, 13. September, terminiert.

Neues vom Zoll-Trainingszentrum

Amberg

„Bei der Verwaltung sind inzwischen 169 Bewerbungen für einen Bauplatz eingegangen, davon kommen über 50 Bewerbungen aus dem Gemeindebereich von Ebermannsdorf."

Bürgermeister Erich Meidinger

Bürgermeister Erich Meidinger

 

 

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