Ein Überholvorgang hätte in der Nacht zum Freitag für einen 34-Jährigen aus Oberviechtach tragisch enden können, berichtet die Amberger Polizei: Der Autofahrer überholte gegen 1.40 Uhr auf der B 85, kurz vor den Auf-/Abfahrten der A 6, einen Traktor, der in Richtung Schwandorf unterwegs war. Dabei verlor der Oberviechtacher die Kontrolle über sein Fahrzeug und geriet über die Gegenfahrbahn auf den Grünstreifen. "Nach über 100 Metern endete dort die Fahrt an einem Baum – mit einer Aufprallgeschwindigkeit von über 100 km/h", heißt es im Bericht der Amberger Polizei.
Die Geschwindigkeit können die Ermittler relativ genau angeben, "da die Tachowelle beim Aufschlag gegen den Baum riss und so die zuletzt gefahrene Geschwindigkeit am Tachometer noch angezeigt wurde". Einen dreistelligen Wert konnten die Beamten aber nicht nur dort ablesen. "So eine Zahl, wenn auch deutlicher geringer und mit einem gesetzten Komma, zeigte zudem das Atemalkoholmessgerät der Polizei an", berichtet die Amberger Inspektion: 2,30 Promille waren das Ergebnis.
Damit war der Mann noch am Unfallort seinen Führerschein los. Dasselbe gilt für sein Auto, das nach dem Unfall nur noch ein Blechknäuel war. Umso erstaunlicher, dass sich der Fahrer nahezu unverletzt selbst aus dem Wrack befreien konnte. Er könne damit "ab heute einen zweiten Geburtstag feiern", merkt die Polizei angesichts von so viel Glück im Unglück an. Um dennoch schwerwiegende Verletzungen auszuschließen, wurde der Mann ins Klinikum St. Marien nach Amberg gebracht. "Glücklicherweise kamen keine weiteren Personen bei dem Unfall zu Schaden", ergänzen die Amberger Beamten noch.















Was sucht ein Traktor um die Uhrzeit auf der Straße???
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