Update 23.11.2021 - 11:38 Uhr
EbermannsdorfOberpfalz

Brand auf einem landwirtschaftlichen Anwesen in Diebis

Ein Großaufgebot an Einsatzkräften rückte am frühen Dienstagmorgen zu einem Brand nach Diebis in der Gemeinde Ebermannsdorf aus. Die Feuerwehr konnte ein Übergreifen der Flammen verhindern.

In Diebis bei Ebermannsdorf ist am Dienstagmorgen eine Lagerhalle ausgebrannt.
von Andreas Royer Kontakt Profil

In den frühen Morgenstunden hat es am Dienstag, 23. November, auf einem landwirtschaftlichen Anwesen in Diebis, Gemeinde Ebermannsdorf, gebrannt. Ein Übergreifen der Flammen konnte jedoch weitgehend verhindert werden.

Nach Angaben der Polizei ging am Dienstag, gegen halb vier am Morgen, die Mitteilung über einen Lagerhallenbrand in Diebis, Gemeinde Ebermannsdorf ein. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte stand der Dachstuhl, in dem Heu eingelagert war, bereits im Vollbrand. Der darunterliegende Bereich, der als Büro und Lagerflächen für Kleinmaschinen und Eisenschrott diente, wurde erheblich in Mitleidenschaft gezogen.

Mit Ausnahme eines angebauten Carports, gelang es der Feuerwehr, ein Übergreifen auf benachbarte Liegenschaften zu verhindern. Der entstandene Schaden liegt vermutlich im niedrigen sechsstelligen Bereich. Wie die Kreisbrandinspektion mitteilte, rückten etwa 140 Einsatzkräfte zur Brandbekämpfung aus.

Die Brandursache ist noch unklar. Hinweise auf eine vorsätzliche Brandstiftung haben sich bislang nicht ergeben. Die Amberger Polizei hat die ersten Ermittlungen vor Ort übernommen.

Wie die Kreisbrandinspektion Amberg-Sulzbach weiter mitteilt, hatte sich die Brandbekämpfung zunächst schwierig gestaltet, da die Einsatzkräfte nicht wussten, was in den Lagerhallen und der angrenzenden Werkstatt gelagert war. Weiter heißt es in dem Bericht: "Aufgrund der niedrigen Temperaturen wurde auch der Bauhof der Gemeinde Ebermannsdorf an die Einsatzstelle gerufen, denn das Löschwasser wurde zu einer reinen Eisplatte." Um das Dach des betroffenen Gebäudes zu entfernen, wurde der Bagger des THW Schwandorf an die Einsatzstelle hinzugezogen. Insgesamt waren rund 160 Einsatzkräfte der verschiedensten Einheiten im Einsatz.

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