Familienbegingt gibt die Ebermannsdorfer Ortsheimatpflegerin Christine Schormüller ihren Posten ab und beendet auch ihre Arbeit beim Gemeindeblatt. Im Herzen bleibe sie den Ebermannsdorfern aber verbunden, versicherte sie, als sie im Kreis der vielen Helfer, die sich um die Verteilung des Gemeindeblattes kümmern, verabschiedet wurde.
Wie Bürgermeister Erich Meidinger würdigte, verliere die Gemeinde Ebermannsdorf eine couragierte Ortsheimatpflegerin und die Stimme des Gemeindeblattes, die 90. Auflage, die Mitte Dezember verteilt werde, sei die letzte aus ihrer Feder.
1996 war Christine Schormüller mit ihrer Familie nach Ebermannsdorf gezogen. Fortan habe sie sich mit großem ehrenamtlichem Engagement in das gesellschaftliche Leben der Gemeinde eingebracht, sagte Meidinger. Seit 2007 beschäftige sie sich mit der Vilskultur im Schloss Theuern, seit 2009 sei sie Ortsheimatpflegerin von Ebermannsdorf. Der Bürgermeister erinnerte an die vielen Wanderungen zu vorgeschichtlichen Hügelgräbern, an die Streifzüge durch das Gelände des historischen Flugplatzes Schafhof, die Erkundungen der altertümlichen Kohlestätten sowie die historischen Kirchenführungen, Konzerte und Vorträge. Seit der Gründung des historischen Vereins sei Schormüller dort Mitglied. "Zur Passion wurde ihr die Rettung den Altarbildes in der Johanniskirche vor dem Verfall", hob Meidinger hervor. "Durch ihr jahrelanges und vorbildliches Engagement hat sich Christine Schormüller in besonderer Weise um das Allgemeinwohl verdient gemacht", betonte der Bürgermeister.
Meidinger zitierte den Sprecher der Kreisheimatpfleger, Dieter Dörner: "Viele Gemeinden würden sich glücklich schätzen, eine so aktive Heimatpflegerin wie Christine Schormüller zu haben." Dafür danke ihr die gesamte Gemeinde Ebermannsdorf“, so Erich Meidinger.













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