24.11.2021 - 10:41 Uhr
EbermannsdorfOberpfalz

Ebermannsdorfer Gemeinderat beschließt Rasengräber im gemeindlichen Friedhof

Im Ebermannsdorfer Friedhof werden Rasengräber angelegt. Der Gemeinderat folgt damit einem Antrag der CSU-Fraktion. Die neue Beitragsgestaltung des Naturparks Hirschwald ist ebenfalls Thema.

Auf dem Ebermannsdorfer Friedhof werden demnächst Rasengräber ausgewiesen. Der Gemeinderat fasst einen entsprechenden Beschluss.
von Paul BöhmProfil

Bei der Sitzung des Ebermannsdorfer Gemeinderats trug Fraktionssprecher Günther Denk einen Antrag der CSU vor, der auf sie Errichtung von Rasengräbern im gemeindlichen Friedhof in Ebermannsdorf abzielte. Die freien Grabplätze mit den Nummern 75 bis 78 sollen dafür reserviert werden. Das Gremium befürwortete dieses Vorhaben. Der Bauausschuss des Gemeinderats hatte sich bereits am 18. Oktober dieses Jahres mit dem CSU-Antrag auf Rasengräber befasst. Bei Bedarf könnte dann im hinteren Bereich der Gräber, also am Kopfende, eine Betonzeile bis zur Rasenhöhe errichtet werden, auf die ein Gedenkstein gestellt werden kann. Dies soll aber erst geschehen, wenn entsprechende Nachfragen nach Rasengräbern eingehen. Dafür müsste die Satzung angepasst werden, da die Rasenpflege dann durch die Gemeinde erfolgt. Dazu sind auch Pflegegebühren festzulegen.

Der Gemeinderat genehmigte ebenfalls die von Architektin Claudia Scharnagl und Ferdinand Leidner vom Ingenieurbüro Seuss-Ingenieure aus Amberg vorgestellte Erschließungsplanung für das neue Wohnbaugebiet Barbarafeld. Die Herstellungskosten für dessen Erschließung liegen nach ersten Kostenschätzungen bei etwa 910.000 Euro. "Die verschiedenen Gewerke für das neue Wohnbaugebiet Barbarafeld werden demnächst ausgeschrieben", kündigte Bürgermeister Erich Meidinger an.

Die Straße wird auf einer Gesamtbreite von sechs Metern ausgebaut, die Fahrbahn wird 4,5 Meter breit. Im vorgesehenen eineinhalb Meter breiten Mehrzweckstreifen werden alle notwendigen Versorgungsleitungen samt einem Leer-Rohr verlegt. Die Abdeckung erfolgt mit einem zwölf Zentimeter dicken Betonpflaster, um bei nachgelagerten Arbeiten leichter an die Versorgungsleitungen gelangen zu können.

Zu entscheiden hatte das Gemeindeparlament auch über die neue Beitragsordnung des Naturparks Hirschwald. Die Einrichtung will mit dieser Neustrukturierung Finanzierungsmöglichkeiten für kleinere Projekte schaffen und allgemeine Teuerungen auffangen. Als Zielsumme schlug der Naturpark Hirschwald 150.000 Euro vor. Der Gemeinderat Ebermannsdorf genehmigte bei zwei Gegenstimmen diese neue Beitragsordnung, aus der sich ein jährlicher Beitrag der Gemeinde Ebermannsdorf in Höhe von 10.576 Euro ergibt. Dem Naturpark Hirschwald gehören die Stadt Amberg, die Gemeinden Ebermannsdorf, Ensdorf, Hohenburg, Kastl, Kümmersbruck, Rieden, Schmidmühlen und Ursensollen sowie der Landkreis Amberg Sulzbach an.

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Ebermannsdorf

"Die verschiedenen Gewerke für das neue Wohnbaugebiet Barbarafeld werden demnächst ausgeschrieben."

Erich Meidinger, Bürgermeister von Ebermannsdorf

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