23.11.2020 - 14:29 Uhr
EbermannsdorfOberpfalz

Gemeinderat Ebermannsdorf weist Straße Sonnenfeld nicht zum verkehrsberuhigten Bereich aus

Vereinbarungen mit dem Straßenbauamt regeln künftig die Wegebenutzung im Industriegebiet Schafhof Ost. Der Ebermannsdorfer Gemeinderat ist damit einverstanden und bringt eine Dringlichkeitsliste für künftige Straßensanierungen auf den Weg.

Der Gemeinderat Ebermannsdorf lehnt den Antrag auf Ausweisung der Straße Sonnenfeld als verkehrsberuhigten Bereich ab.
von Paul BöhmProfil

Bei seiner Sitzung wies der Gemeinderat Ebermannsdorf den Antrag auf Ausweisung der Straße Sonnenfeld als verkehrsberuhigten Bereich zurück. Laut der Abteilung Verkehr der Polizei ist zwar hier ein verkehrsberuhigter Bereich grundsätzlich möglich, aber nach ihrer Ansicht nicht notwendig, da kein Durchgangsverkehr vorhanden sei und Schnellfahrer in den meisten Fällen Anwohner selbst seien. Auch würde die Ausweisung zum verkehrsberuhigten Bereich zu Folgeanträgen führen, bei denen es schwierig sei, eine Grenze zu ziehen. Deshalb riet die Polizei dazu, den Antrag auf Ausweisung einer verkehrsberuhigten Bereichs in der Straße Sonnenfeld abzulehnen.

Der Gemeinderat stimmte einer Vereinbarung mit dem Staatlichen Bauamt für den Radwegeanschluss an der B 85 im Bereich des Industriegebiets Schafhof Ost zu. In der Verbindung mit dem vierspurigen Ausbau der Bundesstraße war hier ein radverkehrstauglicher öffentlicher Feld- und Waldweg errichtet worden. Um diese Trasse nun weiter zu bauen und einen Lückenschluss zu erreichen, sei diese Vereinbarung mit dem Staatlichen Bauamt Amberg-Sulzbach erforderlich, informierte Bürgermeister Erich Meidinger.

Und noch eine Vereinbarung mit dem Staatlichen Bauamt wurde in der Sitzung verabschiedet. Es ging um das Erstellen eines mit Schotter ausgebauten öffentlichen Feld- und Waldwegs an der B 85 im Industriegebiet Schafhof Ost. Das war notwendig, um den land- und forstwirtschaftlichen Verkehr zu gewährleisten. Die Nachbargemeinde Fensterbach hatte den Bebauungsplan Ruhewald Wolfring aufgestellt. Der Gemeinderat sah dadurch die Belange der Ebermannsdorfer nicht beeinträchtigt und gab keine Stellungnahme dazu ab.

Bürgermeister Erich Meidinger informierte über Geschwindigkeitskontrollen in Ebermannsdorf und Pittersberg. Deren Ergebnis liegt noch nicht vor und wird bei der nächsten Sitzung bekanntgegeben. Das Geschwindigkeitsmessgerät in der Nähe des Ortseingangs zur Neuen Mitte in Ebermannsdorf sollte früher anschlagen, forderte Gemeinderat Hermann Sturm. Sein Kollege Michael Götz erkundigte sich nach dem Ergebnis einer Kanalbefahrung im Bereich Zum Pfarrweiher. Laut Bürgermeister Meidinger sind dabei keine Schäden festgestellt worden. Götz erkundigte sich auch, ob die gemeindlichen Anschlagtafeln für Veranstaltungen des Seniorennetzwerks der Gemeinde genutzt werden können, was der Bürgermeister ihm zugesagte.

Gemeinderat Peter Weishaupt fragte nach dem Planungsstand bezüglich der Neuen Mitte. Wie der Bürgermeister erklärte, sei eventuell noch in der Dezember-Sitzung mit des Gremiums mit der Vorstellung der Planungskonzeption für das neue Rathaus und den integrierten Kindergarten zu rechnen. Wie Bürgermeister Erich Meidinger informierte, müssten im Bereich der Neuen Mitte aus Sicherheitsgründen noch einige Bäume entfernt werden. Die Bushaltestelle am Platz der Freundschaft in Pittersberg sei mit Klappsitzen und einer verbesserten Beschilderung aufgewertet worden.

Gemeinderat Ebermannsdorf will Engstelle entschärfen

Ebermannsdorf
Vereinbarungen mit dem Staatlichen Bauamt Amberg-Sulzbach sind für den Ausbau des Radwegeanschlusses sowie eines öffentlichen Feld- und Waldwegs beim Industriegebiet Schafhof Ost maßgeblich. Im Hintergrund zu erkennen: die Brücke an der B85.
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