22.07.2019 - 12:36 Uhr
EdelsfeldOberpfalz

Bald eine zweite E-Ladesäule in Edelsfeld

Mit Strom aus Photovoltaik und Windkraft hat es die Gemeinde geschafft, energieautark zu werden.

Den Strom für das gemeindeeigene E-Mobil kommt aus der Photovoltaik, berichten (links) Bürgermeister Hans-Jürgen Strehl und (rechts) Geschäftsstellenleiter Andreas Kredler dem Klimaschutz-Koordinator des Landkreises, Joachim Scheid.
von Autor AJAProfil

Da staunte Joachim Scheid, der Klimaschutzkoordinator des Landkreises Amberg-Sulzbach, als er von den vielen Maßnahmen der Gemeinde Edelsfeld für eine positive Energiebilanz hörte. Bürgermeister Hans-Jürgen Strehl und Geschäftsleiter Andreas Kredler zeigten ihm die Photovoltaikanlagen der Gemeinde auf dem Rathaus und auf der neuen Kläranlage. Sie liefern Strom für den Eigenbedarf; unter anderem für das Laden des Elektroautos, das die Gemeinde 2017 angeschafft hat. Für die Zukunft ist zudem die Übernahme der PV-Anlage auf der Schule geplant.

Eine öffentliche Ladesäule gibt es bei der Schule. Die Wallbox kann kostenlos oder gegen eine kleine freiwillige Spende für die First-Responder-Gruppe Edelsfeld genutzt werden. Sie ist in verschiedenen Ladesäulenverzeichnissen enthalten. Ein zweite Strom-Tankstelle soll im Zuge der Dorferneuerung in der Nähe des evangelischen Gemeindehauses entstehen. Um sie wird sich die Bürger-Grün-Strom GmbH & Co. KG, die Betreibergesellschaft für die Windräder in Edelsfeld, kümmern. Die Montage dieser Ladesäule wird durch die Gemeinde Edelsfeld finanziell unterstützt.

Rechne man die Stromerzeugung der Windräder in Edelsfeld, des Photovoltaik-Parks in Eberhardsbühl und der zahlreichen Aufdach-Anlagen in Edelsfeld mit ein, so sei Edelsfeld schon länger energieautark, versicherten Bürgermeister Strehl und Geschäftsstellenleiter Kredler dem Klimaschutzkoordinator.

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