19.10.2021 - 11:16 Uhr
EdelsfeldOberpfalz

Zweckverband zur Wasserversorgung der Edelsfeld-Gruppe für Masterplan

Die Verbandsversammlung des Zweckverbandes zur Wasserversorgung der Edelsfeld-Gruppe fasste den Grundsatzbeschluss zur Erstellung eines Struktur- und Sanierungskonzeptes in Form eines Masterplans. Nun geht es um Fördermittel.

Damit das Trinkwasser bei den Bürgern ankommt, muss das Leitungsnetz des Zweckverband zur Wasserversorgung der Edelsfeld-Gruppe in Schuss gehalten werden.
von Rudi GruberProfil

Ein Struktur- und Sanierungskonzept (Masterplan) wird mit 20 Euro je angeschlossenen Einwohner, mit maximal 70 Prozent der Ausgaben und maximal 50 000 Euro gefördert. Die Verwaltung wurde beauftragt, die entsprechenden Fördermittel gemäß den Richtlinien für Zuwendungen zu wasserwirtschaftlichen Vorhaben (RZWas 2021) zu beantragen, hieß es in der Verbandsversammlung des Zweckverbandes zur Wasserversorgung der Edelsfeld-Gruppe. In den baufachlichen Stellungnahmen für die Sanierung des Hochbehälters Bernricht und des Pumpwerks Kleinalbershof ist die Auflage enthalten, dass ein Struktur- und Sanierungskonzept im Sinne eines Masterplanes baldmöglichst einzureichen ist. Um weitere Wasserleitungssanierungen in den Jahren 2022 bis 2024 zu machen, wird vermutlich auch dieses Struktur- und Sanierungskonzept im Sinne eines Masterplans gefördert werden. Das Ergebnis könnte dann als Grundlage für den Förderantrag Anfang 2022 verwendet werden, heißt es in der Pressemitteilung zur Versammlung weiter.

Sanierung bald abgeschlossen

Wie in der gemeinsamen Zweckverbandsversammlung vom Mai besprochen, wurde ein Angebot zur Erstellung dieses Struktur- und Sanierungskonzeptes eingeholt. Eine Auftragsvergabe für die Erstellung des Masterplanes kann nach dem Erlass des Förderbescheids durch das Wasserwirtschaftsamt Weiden erfolgen. Die Verwaltung wurde beauftragt, die entsprechenden Fördermittel zu beantragen.

Informationen gab es beim Punkt Verschiedenes für die Räte. Die Wasserleitungssanierung von Edelsfeld nach Weißenberg, die Ortsleitung in Riglashof und die Wasserleitungssanierungen des Zweckverbandes (ZV) Sigl-Sigras werden in absehbarer Zeit abgeschlossen. In der Kalenderwoche 41 sind die Asphaltierungen vorgesehen. Bei der Sanierung des Hochbehälters Bernricht und des Pumpwerks Kleinalbershof sind noch Restarbeiten zu erledigen. Wichtig ist, dass alle Arbeiten zeitnah abgeschlossen werden, da der Verwendungsnachweis noch in diesem Kalenderjahr gestellt werden muss, hieß es in der Versammlung.

Pumpe für Werk Stopfmühle

Geschäftsleiter Andreas Kredler informiert, dass beim ZV Sigl-Sigras mehrere Gespräche bezüglich der Pumpenerneuerung im Wasserwerk Stopfmühle geführt wurden. "Es sind bereits drei Angebote eingeholt worden. Gemäß Kommunalrichtlinie gibt es derzeit eine erhöhte Förderung von 40 Prozent (bisher 30 Prozent) für die Anschaffung von energieeffizienten Pumpen." Maßgabe seit, dass die Antragstellung im Kalenderjahr 2021 erfolge. "Patrick Dir vom Institut für Energietechnik (IfE GmbH) an der OTH Amberg-Weiden wird im Rahmen des Klimaschutznetzwerkes der AOVE diese Maßnahme begleiten", so Kredler.

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