Sein 50-jähriges Bestehen feierte der Schnupferclub Ensdorf mit einem geselligen Beisammensein in der Überdachung am Sportplatz. Vorsitzender Arnold Hiltl konnte neben einem Großteil der Mitglieder auch Bürgermeister Hans Ram begrüßen, der die Bedeutung des Vereins für das Zusammensein hervorhob.
Schirmherr Karl Roppert, der kürzlich zum Altbürgermeister ernannt wurde, erinnerte an die Gründung des Vereins 1973 in der Klosterschänke. Nicht alle Ensdorfer waren erbaut über einen neuen Verein, der sowieso nur etwas für "Wirtshaushockln" sei. Bei der Gründungsversammlung erklärten 46 Personen ihren Beitritt, von denen heute noch 19 dabei sind.
Zum ersten Vorsitzenden wurde Alfred Straller gewählt. Im Jahr 1980 beerbte ihn Arnold Hiltl, der dieses Amt bis heute und somit seit 43 Jahren inne hat. Der Schirmherr erzählte lustige Anekdoten aus den Anfangszeiten und ging auf die Aktivitäten des Vereins ein. Erste Schnupfer-Vereinsmeisterschaft, der bis 2019 weitere 46 folgten, war 1974 im Vereinslokal-Klosterschänke. In bester Erinnerung blieben die Vatertagsfeste auf der Schleicherwiese und in Siegenthann sowie die Waldweihnachten am Fuße des Kreuzweges. Traditionelle Veranstaltungen heute sind die Prunksitzungen am Faschingssonntag, die Emmauswanderung am Ostmontag und die Bewirtung des Bittgangs in Götzenöd. "50 Jahre Vereinsjubiläum, dass dies überhaupt gefeiert werden kann, dazu gehören Personen, die sich über Jahre hinweg bereit erklären, ein Ehrenamt zu übernehmen und hierfür viel Freizeit opfern und auch noch manchmal angegangen werden", sagte Karl Roppert. Arnold Hiltl, der seit 43 Jahren Vorstand ist, Gerd Krause, der seit 50 Jahren die Kasse führt und Hans Wisgickl, der seit 45 Jahren die Vereinschronik hegt und pflegt, hob der Schirmherr besonders hervor.














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