Hans Ram, Bewerber um das Amt des Bürgermeisters in Ensdorf, hatte die Pflegedienstleitung der Caritas-Sozialstation um ein Gespräch gebeten, um zu erfahren, wo der Schuh drückt. Ram betonte, ihm sei es wichtig, mit den Fachleuten zu sprechen, um Handlungsstrategien entwickeln zu können. Der Geschäftsführer berichtete, dass aktuell 45 Pflegekräfte für die Versorgung von Menschen in ihrem eigenen Zuhause arbeiten. Da für Besprechungen die Räume längst nicht mehr ausreichten, werde an einer Erweiterung kein Weg vorbeiführen, sagte Richard Sellmeyer.
Ram sprach an dieser Stelle sein Hauptanliegen an, das betreute Wohnen in Ensdorf. Seiner Ansicht nach müssen in Zukunft Tagespflege und betreutes Wohnen miteinander verbunden werden. Dafür eigene sich hervorragend das ehemalige Gärtnerei-Gelände.
Pflegedienstleiterin Christel Knorr wies auf den Fuhrpark von 15 Fahrzeugen und die privaten Pkw der Beschäftigten hin. Hier schwebt dem Geschäftsführer die Einrichtung von Carports vor, die mit Photovoltaik bestückt sind, um die Autos mit Strom zu betanken und so auch mitzuhelfen, CO2 einzusparen.
Angesprochen auf die Bezahlung, stellte Sellmeyer heraus, dass die Caritas eine der wenigen Pflegeeinrichtungen sei, die sich am Tarifvertrag orientiere.













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