Eschenbach
05.02.2020 - 12:53 Uhr

Erste Rodungen für den Ruhewald

Ab wann werden Beisetzungen auf dem Eschenbacher Ruhewald möglich sein? Dafür interessiert sich Thomas Ott in der jüngsten Sitzung des Stadtrats.

Nach Entfernung des Unterholzes können unter den verbleibenden Eichen Beisetzungen erfolgen. Bild: rn
Nach Entfernung des Unterholzes können unter den verbleibenden Eichen Beisetzungen erfolgen.

Bürgermeister Peter Lehr verwies zunächst auf den inzwischen rechtskräftigen Bebauungsplan, berichtete von ersten Rodungsarbeiten, begleitet von Förster Martin Gottsche, und erhoffte sich keine Widerstände gegen das Vorhaben.

Noch nicht verfasst seien Nutzungsordnung sowie Gebühren- und Nutzungssatzung. Diese seien jedoch Voraussetzung für die Freigabe des Ruhewaldes. „Wenn diese Vorgaben erfüllt sind, kann die Anlage relativ schnell freigegeben werden“, ergänzte dritter Bürgermeister Klaus Lehl.

Die in der November-Sitzung beschlossene Einzäunung der Weiheranlage Apfelbach aus Sicherheitsgründen griff Marcus Gradl auf und bat um Abklärung, ob eine Umwidmung von „Feuerlöschteich“ in "Dorfteich“ möglich sei. Er bezog sich dabei auf Wünsche der Anlieger und berichtete von Randbereichen, deren Bestand „erheblich gefährdet“ sei.

Über die Messergebnisse des Verkehrszählgeräts in der Grafenwöhrer Straße informierte Büergemeister Peter Lehr. Er sprach von insgesamt 71 098 bis 78 016 Fahrzeugen, die im vergangenen Jahr monatlich allein aus Richtung Grafenwöhr in die Stadt eingefahren seien. Bei 70,85 und 74,1 Prozent von ihnen seien kleine bis deutliche Geschwindigkeitsüberschreitungen gemessen worden. Er brachte in diesem Zusammenhang erneut die „Spange Ost“ in Erinnerung, „die uns noch einige Zeit begleiten wird“. Der Bürgermeister betonte: „Wenn wir aus der noch bestehenden Planung herausfallen, ist der Zug endgültig abgefahren.“

Am 1. November 2019 startete in der "Gesundheitsregionplus Nordoberpfalz" das Projekt „G’sundheitsbotschafter“. Es wird über das Programm „Gesunde Kommune“ der AOK Bayern gefördert. Bürgermeister Peter Lehr informierte über das System der Botschafter, die präventiv und gesundheitsfördernd mit dem Ziel tätig seien, sowohl das Gesundheitsbewusstsein als auch das gesundheitsförderliche Verhalten der Menschen vor Ort zu verbessern und zu stärken.

Wie der Bürgermeister betonte, sollen verhaltensbezogene Maßnahmen stattfinden, die informierend, motivierend und kompetenzvermittelnd wirken. Die Umsetzung solle in Form von Veranstaltungen oder Aktionen geschehen, die von den "G’sundheitsbotschaftern" organisiert und umgesetzt werden. Er rief Interessenten, die sich für dieses attraktive Angebot zur Verbesserung der Gesundheitsförderung interessierten, dazu auf, sich im Rathaus zu melden, und kündigte Informationsveranstaltungen des Landkreises an.

Eschenbach05.02.2020
 
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