Das Leben einer Persönlichkeit, ausgerichtet auf Toleranz, Menschlichkeit und Gemeinsinn hat sich vollendet. Wenn Dieter Kies von Eschenbach sprach, dann meinte er „seine“ Stadt“ und „seine“ Heimat. Hier wurde er geboren, hier ist er aufgewachsen, hier war sein Zuhause, hier heiratete er seine Christine, hier suchte er die ständige Berührung mit den Menschen. Der vierfache Familienvater gehörte zur Spezies der geselligen Zeitgenossen. Seine Fähigkeit, zuzuhören, auszugleichen, humorvoll und geistreich zu argumentieren, seine Stimme und seine Gesten – all das lud ein, besaß Ausstrahlung und half ihm, zu dirigieren und zu integrieren.
Mit diesen Schätzen reich ausgestattet, lernte auch die Vereinswelt die verbindenden Eigenschaften des Verstorbenen kennen und schätzen. Schon lange Zeit Stellvertreter des Stadtverbandsvorsitzenden, wählte der Stadtverband nach dem Tod von Vinzenz Dachauer Dieter Kies einstimmig zum neuem „Vereinsdirigenten“. Eine gute Wahl. Den Verstorbenen prägte auch sein beruflicher Werdegang. Ausbildung zum Bankkaufmann bei der Sparkasse, Grundwehrdienst, Mitarbeiter der Deutschen Bank und nach deren strukturellen Neuausrichtung Einstieg in den Steinmetzbetrieb der Schwiegereltern.
Ein abwechslungsreicher Weg, den der Verstorbene mit viel Engagement auch im Bereich des gesellschaftlichen Lebens anreicherte. Betroffen zeigt sich auch die Vereinswelt. Kirchenpfleger der Pfarrei Sankt Laurentius, aktives Mitglied in zahlreichen Vereinen, Finanzverwalter des Bauernmarktes und schließlich zur Krönung seiner selbstlosen Einsätze die Wahl zum Vorsitzenden des Stadtverbandes. Bis zuletzt besuchte Kies „seine Vereine“, sprach gesetzte Grußworte und verteilte die geschätzten Stadtverbandstaler. Der Trauergottesdienst findet am Samstag, 29. April, um 10 Uhr in der Pfarrkirche Sankt Laurentius in Eschenbach statt. Anschließend Beerdigung im kirchlichen Friedhof.



















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