Licht und Segen standen am 2. und 3. Februar standen in der katholischen Liturgie im Mittelpunkt. Maria Lichtmess, das Fest der Darstellung des Herrn fiel mit dem Ende der dunkelsten Tage im Jahr zusammen und tags darauf feierte die Kirche am Freitag den Gedenktag des Bischofs und Märtyrers Blasius. Die Überlieferung berichtet, dass Blasius einen Jungen gerettet haben soll, der an einer Fischgräte zu ersticken drohte. Daraus entstand der Glaube, Blasius um Heilung bei Halskrankheiten anzurufen. Heute ist er der am häufigsten angerufene Volksheilige und einer der sogenannten „Vierzehn Nothelfer“.
Auch in der Eschenbacher Pfarrei St. Laurentius gehört es zur Tradition, die Gläubigen zu Maria Lichtmess und zum Fest des hl. Blasius zur Messfeier, zu Andacht und zur Kerzensegnung einzuladen. Dem Lichtmess-Gottesdienst am Donnerstag ging eine Lichterprozession von der Bergkirche zur Pfarrkirche voraus und am Freitag, dem Gedenktag des heiligen Blasius, versammelten sich die Gläubigen zu einem Abendlob mit Volksgesang, Lesung und stillem Gebet in der Stadtpfarrkirche.
In den Mittelpunkt der Andacht stellte Stadtpfarrer Pater Johannes Bosco die Tradition des Blasiussegens. Ein Zeremoniell mit gekreuzten Kerzen, das auf den Märthyrertod des Heiligen hinwies. Den Segensspruch verband der Seelsorger mit den Worten: „Auf die Fürsprache des heiligen Blasius bewahre dich der Herr vor Halskrankheit und allem Bösen. Es segne dich Gott, der Vater und der Sohn und der Heilige Geist“.














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