27.08.2018 - 16:01 Uhr
EslarnOberpfalz

Angemerkt: Bitte nicht hinschauen!

Pfarrer Herbert Zimmermann segnet den Granitbrunnen mit der Zoiglskulptur.
von Thorsten Schreiber Kontakt Profil

In Eslarn steht nun also die erste Zoiglskulptur, jeder kann (und darf) sie sehen – auch in der Zeitung und im Onetz. Dabei hatte sich die Gemeinde ziemlich bedeckt gehalten. Bis zur Enthüllung am Sonntag sollte niemand das Werk zu Gesicht bekommen. Warum bloß? War es aus Angst, die Windischeschenbacher, Neuhauser, Falkenberger und Mitterteicher könnten den Eslarnern bei dem gemeinsamen Skulpturen-Projekt noch schnell zuvorkommen? Oder spielte gar der Konkurrenz-Gedanke eine Rolle? Frei nach dem Motto: „Mein Zoigl-Denkmal ist größer und schöner als deins.“ Wie auch immer, aus Eslarn kam jedenfalls die Bitte, vorherkein Foto des unverhüllten Monuments zu veröffentlichen. So weit, so gut.

Allerdings stand es von der Aufstellung am Donnerstag bis Freitagmittag offen da. War die Skulptur etwa aus Versehen in Klarsichtfolie verpackt? Sie zu übersehen wäre wohl recht schwierig gewesen. Dazu hätte es schon Warnschilder gebraucht wie „Bitte nicht hinschauen“ oder „Nein, das ist nicht die Zoiglskulptur“. Dem nicht genug, soll es am Donnerstag sogar eine Art kleines Richtfest gegeben haben. Saßen da etwa alle Gäste mit dem Rücken zum Denkmal da? Darauf eine Halbe Kommunbier. Prost!

Eslarn
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